Ich dachte bisweilen, dass der Bund der Steuerzahler ein gutes Werk täte, doch das er akribische Kaltaquise macht, ist mir neu. Seit Tagen laufen hier Anrufe auf, mit einer Münchener Vorwahl, die eindeutig dem Bund der Steuerzahler zuzuordnen ist. Sie senieren darüber, dass doch die GEZ für Gewerbetreibende unrechtmäßig sei, sie dagegen vorgehen wollen - um das Gespräch abzukürzen fragte ich den Anrufer, was der Spaß kosten solle, er raunzte etwas von knapp 100 Euro im Jahr.
Die sollen ihr Geld lieber für etwas sinnvolles ausgeben, statt sinnlose und nervende Kaltaquise zu betreiben. Vielleicht sollte dieses auch mal aufsummiert werden, um einen Eintrag ins Schwarze Buch zu bekommen ;)
Dienstag, 30. November 2010
Montag, 29. November 2010
Schnell und billig
Heute ereignete sich eine Begebenheit die mich sehr nachdenklich macht. Ich hatte einen Termin bei Herrn MeierMüllerSchulze in seiner K**nlei. Die Angestellte öffnete mir schon bevor ich die Klinke überhaupt in der Hand hatte, die Tür, um gleichwohl schwungvoll wieder hinter ihrem Arbeitsplatz Platz zu nehmen.
Ich platzierte mich selbst, um auf den Herrn MeierMüllerSchulze zu warten. Nun sind wir mit der Eigenschaft ausgestattet, einen fast Rundumblick realisieren zu können, um alles um uns herum erblicken zu können, ohne den Kopf großartig bewegen zu müssen.
Dabei wurden auch Dinge erfasst, die eigentlich für einen möglichen Mandanten nicht zur Disposition stehen sollten, die aber Rückschlüsse auf das "Allgemeine Arbeiten in diesem Unternehmen" nach sich ziehen. Ich hakte diesen Gedanken schnell ab, doch wurde er wieder schnell aufgewärmt, als ich mich mit Herrn MeierMüllerSchulze unterhielt. Nein, ich bin weder Mandant, noch habe ich dieses vor zu werden - es ist eine rein geschäftliche Bindung. Das Gespräch verlief flott, um es norddeutsch auszudrücken. Das was dort erörtert wurde, hätte mir Herr MeierMüllerSchulze auch am Telefon mitteilen können, ggf wäre auch ein Fax annehmbar.
Mein Eindruck bestätigte sich, in Verbindung mit dem im Vorraum erlebten, dass es hier nicht im Ansatz auf Qualität ankommt, sodern um Schema-F. Dieses Schema darf aber auch keinen Cent kosten.
Professionelle Dienstleistungen sind nunmal nicht zum Super-Spar-Preis erhältlich, sondern bedürfen einer korrekten Vorbereitung und Durchführung, was sich auch im Preis niederschlägt. Ich möchte mir nicht vorstellen, wenn ich heute als "Kunde" dort wäre, um eine Beratung zu bekommen, was mich diese Leistung ohne erkennbaren Nutzen gekostet hätte. Vielleicht hat ja dieser Berufsstand auch eine rabattierte Dienstleistungspalette ;-)
Ich platzierte mich selbst, um auf den Herrn MeierMüllerSchulze zu warten. Nun sind wir mit der Eigenschaft ausgestattet, einen fast Rundumblick realisieren zu können, um alles um uns herum erblicken zu können, ohne den Kopf großartig bewegen zu müssen.
Dabei wurden auch Dinge erfasst, die eigentlich für einen möglichen Mandanten nicht zur Disposition stehen sollten, die aber Rückschlüsse auf das "Allgemeine Arbeiten in diesem Unternehmen" nach sich ziehen. Ich hakte diesen Gedanken schnell ab, doch wurde er wieder schnell aufgewärmt, als ich mich mit Herrn MeierMüllerSchulze unterhielt. Nein, ich bin weder Mandant, noch habe ich dieses vor zu werden - es ist eine rein geschäftliche Bindung. Das Gespräch verlief flott, um es norddeutsch auszudrücken. Das was dort erörtert wurde, hätte mir Herr MeierMüllerSchulze auch am Telefon mitteilen können, ggf wäre auch ein Fax annehmbar.
Mein Eindruck bestätigte sich, in Verbindung mit dem im Vorraum erlebten, dass es hier nicht im Ansatz auf Qualität ankommt, sodern um Schema-F. Dieses Schema darf aber auch keinen Cent kosten.
Professionelle Dienstleistungen sind nunmal nicht zum Super-Spar-Preis erhältlich, sondern bedürfen einer korrekten Vorbereitung und Durchführung, was sich auch im Preis niederschlägt. Ich möchte mir nicht vorstellen, wenn ich heute als "Kunde" dort wäre, um eine Beratung zu bekommen, was mich diese Leistung ohne erkennbaren Nutzen gekostet hätte. Vielleicht hat ja dieser Berufsstand auch eine rabattierte Dienstleistungspalette ;-)
Mittwoch, 24. November 2010
Unverschämt
bei Erfüllung einer Dienstleitung ist der Auftragnehmende zur Offenlegung seiner Beträge für Teilleistungen eigentlich verpflichtet, tut er dieses nicht, gibt es keinen Auftrag. Doch wenn es aber dringend ist, um die vermeintliche Störung abzustellen, dann kommt schon mal der Hausundhoftechniker des rosa Riesen ins Haus geflogen. Am anderen Ende der Leitung wird versichert, dass dieses nichts extra kosten würde - doch weit gefehlt.
Nach wenigen Tagen kommt die Rechnung mit einer Position die schon unverschämt ist. 40,00 Euro netto für Anfahrt, zzgl. Stundensatz, der nach Minuten abgerechnet wird, wobei eine Stunde schreibend im Auto verbracht wird und eine Allgemeine Servicepauschale, die weit weniger als 50% der Anfahrtspauschale beträgt. *grrrr*
Kundenservice sieht anders aus, aber Monopolisten dürfen das ja.
Nach wenigen Tagen kommt die Rechnung mit einer Position die schon unverschämt ist. 40,00 Euro netto für Anfahrt, zzgl. Stundensatz, der nach Minuten abgerechnet wird, wobei eine Stunde schreibend im Auto verbracht wird und eine Allgemeine Servicepauschale, die weit weniger als 50% der Anfahrtspauschale beträgt. *grrrr*
Kundenservice sieht anders aus, aber Monopolisten dürfen das ja.
Sonntag, 21. November 2010
Telefon Joker
Blechi saß zwar heute nicht bei Günter Jauch, doch hatte sie mich als Telefonjoker auserkohren, um auf die Frage "Wie aktualisiere ich meine Blogsoftware" eine Antwort zu bekommen.
Aus 30 Sekunden wurde eine Stunde, egal. Gewonnen hat sie trotzdem, denn sie konnte mittels Call-Coaching ihre Hürde meisterhaft überspringen und nun erstrahlt ihr Blog wieder in technisch meisterhaften Glanz.
Aus 30 Sekunden wurde eine Stunde, egal. Gewonnen hat sie trotzdem, denn sie konnte mittels Call-Coaching ihre Hürde meisterhaft überspringen und nun erstrahlt ihr Blog wieder in technisch meisterhaften Glanz.
Freitag, 19. November 2010
Denk an den Umsatz deiner Firma....
Kundenservice gehört zu einem Unternehem dazu, egal wiw groß es ist, die Mitarbeiter dahinter sind das Sprachrohr des Unternehmens. Ein Anruf bei meinem HausundHofDSLAnbieter zeigte wieder einmal, dass der Kundenservice darauf getrimmt ist den Umsatz des Unternehmens zu mehren.
Seit mehr als 5 Jahren bin ich nun bei meinem HausundHofDSLAnbieter Kunde, soweit alles in bester Ordnung, doch es war mal an der Zeit, dass neue Gerätschaften bei mir eintreffen mussten. Ein Anruf brachte zunächst kein Ergebnis, nur die Aussage, die Gerätschaft müssen sie aber kaufen, dass können wir Ihnen nicht so überlassen es kostet einmalig 79,90 Euro - wie ? Seit mehreren Jahren trage ich das Geld in dieses Unternehmen, da wird es doch wohl möglich sein, eine neue Gerätschaft zu bekommen. Und wenn wir gleich so fromm und fröhlich dabei sind, einen Tarifwechsel zu meinen Gunsten sollte es vielleicht auch noch geben.
Hm... Ratlosigkeit am anderen Ende. Nein, das geht ebenfalls nicht. Sie sind Bestandskunde, das offerierte Angebot gilt nur für Neukunden. Ach? Aber fast 400 Euro im Jahr darf mich das schon alles kosten... ist Klar. Ein Wechsel zum anderen Anbieter meinerseits wäre zwar keine Alternative, da ich befürchten muss, wochenlang keinen Anschluss zu haben, doch war es ein treffendes Argument, um die Kundenservice-Hotline-Dame doch noch dazu zu bewegen, mir ein gutes Angebot zu machen. Ich will die Dienstleistung nicht geschenkt haben, im Gegenteil.
Doch bei so einem langen Bestandskunden wie mich dürften schon 1-2 Prozentpunkte drin sein. Die Dame war dann plätzlich nicht mehr so freundlich und beendete das Gespräch damit, dass sie mir die neue Gerätschaft für 0,00 Euro überließ, ich müsste lediglich die Versandpauschale von 9,90 Euro tragen. Ein neues Angebot für DSL gab es allerdings nicht. Naja hier muss definitiv nachgebessert werden.... zumindest an der Freundlichkeit der Mitarbeiterin.
Seit mehr als 5 Jahren bin ich nun bei meinem HausundHofDSLAnbieter Kunde, soweit alles in bester Ordnung, doch es war mal an der Zeit, dass neue Gerätschaften bei mir eintreffen mussten. Ein Anruf brachte zunächst kein Ergebnis, nur die Aussage, die Gerätschaft müssen sie aber kaufen, dass können wir Ihnen nicht so überlassen es kostet einmalig 79,90 Euro - wie ? Seit mehreren Jahren trage ich das Geld in dieses Unternehmen, da wird es doch wohl möglich sein, eine neue Gerätschaft zu bekommen. Und wenn wir gleich so fromm und fröhlich dabei sind, einen Tarifwechsel zu meinen Gunsten sollte es vielleicht auch noch geben.
Hm... Ratlosigkeit am anderen Ende. Nein, das geht ebenfalls nicht. Sie sind Bestandskunde, das offerierte Angebot gilt nur für Neukunden. Ach? Aber fast 400 Euro im Jahr darf mich das schon alles kosten... ist Klar. Ein Wechsel zum anderen Anbieter meinerseits wäre zwar keine Alternative, da ich befürchten muss, wochenlang keinen Anschluss zu haben, doch war es ein treffendes Argument, um die Kundenservice-Hotline-Dame doch noch dazu zu bewegen, mir ein gutes Angebot zu machen. Ich will die Dienstleistung nicht geschenkt haben, im Gegenteil.
Doch bei so einem langen Bestandskunden wie mich dürften schon 1-2 Prozentpunkte drin sein. Die Dame war dann plätzlich nicht mehr so freundlich und beendete das Gespräch damit, dass sie mir die neue Gerätschaft für 0,00 Euro überließ, ich müsste lediglich die Versandpauschale von 9,90 Euro tragen. Ein neues Angebot für DSL gab es allerdings nicht. Naja hier muss definitiv nachgebessert werden.... zumindest an der Freundlichkeit der Mitarbeiterin.
Mittwoch, 3. November 2010
Trotz Flat - doch bezahlt
Laut Wikipedia ist eine Flatrat ein Pauschaltarif für Telekommunikationsdienstleistungen. Soweit so gut. Dementsprechend wird diese von mir vertraglich fixierte Komponente auch genutzt. Doch die Überraschung sollte alsbald folgen, indem Base die neue Rechnung zustellte.
Darauf eine Telefonnummer, die klar erkennbar, in das Netz des von mir genutzten Anbieters gehört, aber mit entsprechendem Entgelt auf der Rechnung positioniert war. Dabei ist gerade diese Nummer von einer Option abgedeckt, die eben nicht bezahlt werden muss. Der Kontakt zum Kundenservice war somit unabdingbar. Nun sind Telefongesellschaften dafür bekannt keinen allzu guten Service zu bieten, egal ob rosa rot oder grün. Geschlagene 3 Minuten wurde erstmal alles Werbegelaber vom Band losgelassen, um mich als Kunden zu bespaßen, oder hinzuhalten, bis sich ein vermeintlich kompetenter Mitarbeiter berufen fühlte mich akustisch zu bedienen.
Ich schilderte ihm meine Anmerkungen, schnell kam, dass muss ich prüfen - er wolle zurückrufen. Das tat er dann auch fix innerhalb von nichteinmal 10 Minuten. Die Begründung war so abendteuerlich, dass dieses als Post hier stehen sollte. Er meinte, die Nummer könne nicht lokalisiert werden, er sei sich nicht sicher, ob das überhaupt eine Nummer aus dem eigenen Netz sei(...) Um ganz sicher zu gehen, fragte ich nochmals nach, ja, wir können nicht mit genauer Sicherheit sagen, ob das wirklich eine Nummer aus unserem Netz sei.
Der Hotline-Mitarbeiter war etwas genervt, und brachte das Gespräch mit der Aussage zu Ende, dass er mir eine Gutschrift für diese Positionen schreiben werde. Dumm nur, wenn die Gutschrift nicht annähernd die Kosten für die Hotline deckt, welche mit ca. 2,49 Euro pro Minute berechnet werden. Kein Wunder, wenn schon mit Dumpingpreisen Kunden geworben werden, dann müssen die Kosten eben anders gedeckt werden, da sind Hotlines ein probates Mittel.
Darauf eine Telefonnummer, die klar erkennbar, in das Netz des von mir genutzten Anbieters gehört, aber mit entsprechendem Entgelt auf der Rechnung positioniert war. Dabei ist gerade diese Nummer von einer Option abgedeckt, die eben nicht bezahlt werden muss. Der Kontakt zum Kundenservice war somit unabdingbar. Nun sind Telefongesellschaften dafür bekannt keinen allzu guten Service zu bieten, egal ob rosa rot oder grün. Geschlagene 3 Minuten wurde erstmal alles Werbegelaber vom Band losgelassen, um mich als Kunden zu bespaßen, oder hinzuhalten, bis sich ein vermeintlich kompetenter Mitarbeiter berufen fühlte mich akustisch zu bedienen.
Ich schilderte ihm meine Anmerkungen, schnell kam, dass muss ich prüfen - er wolle zurückrufen. Das tat er dann auch fix innerhalb von nichteinmal 10 Minuten. Die Begründung war so abendteuerlich, dass dieses als Post hier stehen sollte. Er meinte, die Nummer könne nicht lokalisiert werden, er sei sich nicht sicher, ob das überhaupt eine Nummer aus dem eigenen Netz sei(...) Um ganz sicher zu gehen, fragte ich nochmals nach, ja, wir können nicht mit genauer Sicherheit sagen, ob das wirklich eine Nummer aus unserem Netz sei.
Der Hotline-Mitarbeiter war etwas genervt, und brachte das Gespräch mit der Aussage zu Ende, dass er mir eine Gutschrift für diese Positionen schreiben werde. Dumm nur, wenn die Gutschrift nicht annähernd die Kosten für die Hotline deckt, welche mit ca. 2,49 Euro pro Minute berechnet werden. Kein Wunder, wenn schon mit Dumpingpreisen Kunden geworben werden, dann müssen die Kosten eben anders gedeckt werden, da sind Hotlines ein probates Mittel.
Sonntag, 31. Oktober 2010
Langsam denkend
Wenn die Zeit rangerückt ist, dass wieder einmal die Zeitmesser entsprechend präpariert werden müssen - ob eine Stunde vor, oder zurück, dann geht das meist auch nicht an mir vorbei.
Doch heute früh war es anders. Zwar waren wir gestern auf einer Feier eingeladen, doch entsprechende Genussmittel hatte ich nicht zu mir genommen, um eine simple Erklärung für meinen Aussetzer zu haben, nein, dieses mal hatte ich es einfach nicht mitbekommen. So schwang ich heute früh, auf dem Wecker stand 7:30 Uhr, meine Gelenke von der Federkern(harten)matratze, um in den Tag zu starten.
In Verlauf des Vormittags, ich hatte schon gewisse Hausarbeiten vollführt, schmiss ich einen kurzen Blick auf meinen Küchenzeiger, innerlich fuhr ich auf Hochtouren, denn ich hatte das Gefühl die Zeit würde wegrennen. Doch plötzlich sagte mir das Zündholz, weißt du eigentlich das wir die Uhr eine Stunde zurückdrehen mussten? Ich sah sie an wie, zurückdrehen? Fragenzeichen über dem Kopf...
Da wurde mir erstmal wieder bewusst, ah ja, da war doch was, doch das ging einfach an mir vorbei. Dann war ich eben heute mal eine Stunde früher fertig mit meiner To-Do-Liste fürs Wochenende.... :-D
Doch heute früh war es anders. Zwar waren wir gestern auf einer Feier eingeladen, doch entsprechende Genussmittel hatte ich nicht zu mir genommen, um eine simple Erklärung für meinen Aussetzer zu haben, nein, dieses mal hatte ich es einfach nicht mitbekommen. So schwang ich heute früh, auf dem Wecker stand 7:30 Uhr, meine Gelenke von der Federkern(harten)matratze, um in den Tag zu starten.
In Verlauf des Vormittags, ich hatte schon gewisse Hausarbeiten vollführt, schmiss ich einen kurzen Blick auf meinen Küchenzeiger, innerlich fuhr ich auf Hochtouren, denn ich hatte das Gefühl die Zeit würde wegrennen. Doch plötzlich sagte mir das Zündholz, weißt du eigentlich das wir die Uhr eine Stunde zurückdrehen mussten? Ich sah sie an wie, zurückdrehen? Fragenzeichen über dem Kopf...
Da wurde mir erstmal wieder bewusst, ah ja, da war doch was, doch das ging einfach an mir vorbei. Dann war ich eben heute mal eine Stunde früher fertig mit meiner To-Do-Liste fürs Wochenende.... :-D
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