Sonntag, 31. Juli 2011

Nachholbedarfsnummer 493

Im Urlaub sollte das I-Net nicht im Vordergrund stehen. Mit Unterbreichungen bekomme ich das auch gut hin, denn um ins Netz zu gehen, muss ich immer fremde Rechner nutzen, um doch zu wissen, was los ist.

Allein das Abrufen des Feed-Readers nach mehr als einer Woche schaufelte erstmal 493 Nachrichten auf den Stift. Viel zu lesen für nasse Tage :-D Hoffentlich ist beim Mailprog nicht soviel aufgelaufen.

Tapetenwechsel

Als Nordlicht bin ich ja Wetterkapriolen gewohnt, aber was sich hier bietet ist kaum auszuhalten. Seit Tagen nur Regen in Unmengen. Ich habs satt. Ich denke ersthaft drüber nach, abzureisen.

Samstag, 30. Juli 2011

Was ich nicht brauche - Regen!

So langsam ist meine Stimmung auf dem Nullpunkt. Die wenigen regenfreien Stunden habe ich genossen, um viel zu unternehmen, abzuschalten, oder mir die steife Brise um die Nase wehen zu lassen.

Der Blick aus dem Fenster ist zum K**** Schon wieder strömt es Wasser von Oben, überflutete Straßen legen Stadtteile lahm. Ich sollte mir ein Boot kaufen, statt mit dem ÖPNV zu fahren, wenn er denn ausrückt.

Freitag, 29. Juli 2011

10 Jahre und viel zu erzählen

Der heutige Tag scheint von Sonne geprägt zu sein, zumindest hat es diesen Anschein. Ich nutze den Tag, um mich mit einem "verlorenem" Freund zu treffen, den ich zuvor in sozialen Netzwerken ausfindig machte, denn 10 Jahre hatten wir keinen Kontakt.

Das lag zum einen an meinem Wegzug aus dieser Stadt, zum anderen aber auch daran, weil er stetig umzog. Somit war das Treffen nach so langer Zeit mehr als überfällig, schließlich mussten oder sollten 10 Jahre Lebensweg aufgearbeitet und erzählt werden.

Als wir uns nach 10 Jahren wiedersahen, stellten wir schnell fest - verändert haben wir uns kaum, äußerlich sicherlich, aber unser trockner nordischer Humor ist geblieben. In freudigem Gedanken an dieses Lokal
wo wir "Eisbein mit Musik" essen und über die vergangenen 10 Jahre schnacken wollten, musste dann durch dieses Lokal  ersetzt werden.

Die Zeit verging wie in Fluge. 10 Jahre sind eine lange Zeit, da sprechen wir plötzlich über Familie, Kinder und Heirat. Nein, nicht bei mir, aber bei meinem "verlorenem Freund". Wie nicht anders zu erwarten, war beim verlassen des Lokals, der Regenschirm mein Bester Freund (den ich aber nicht dabei hatten :-( )

Selbverständlich musste zu später Stunde noch ein Absacker her, bei La Havanna. Noch immer hatten wir uns viel zu erzählen. Wann ich genau zu Hause war, weiss ich nicht mehr.

Montag, 25. Juli 2011

Schietwedder

Seit meiner Ankunft des 22.7. im Norden wird der Alltag von Regen in unaufhörlichen Mengen bestimmt. Durch Unwetter ist der ÖPNV so stark eingeschränkt, dass ein Fortkommen kaum möglich ist. Da bleibt mir kaum was anderes übring als in meinen Urlaubs-Vier-Wänden zu hocken und der Glotze zu fröhnen.

Ich mag Regenwetter, aber nicht in die Mengen und fortlaufenden Tagen. Das schlägt ganz schön auf die Stimmung.

Freitag, 22. Juli 2011

Angekommen

Nun liegen knapp 400 Kilometer Schienenstrecke hinter mir, der Urlaub kannbeginnen. Erstmal Zimmer beziehen, Klamotten verstauen und durchatmen. Geplant habe ich für den heutigen Tag nicht wirklich etwas.

Pflicht am ersten Urlaubstag ist das hier. Allerdings nicht das was auf dem Schild steht, sondern die klassische Variante mit Bismarck und viel Zwiebel. Es gibt einfach nichts besseres, als das. Es gehört zum Norden wie die steife Brise und der Plattschnack... Hach, es ist immer wieder schön hier zu sein, sich heimisch zu fühlen, und die nordische Seele baumeln zu lassen.

Donnerstag, 21. Juli 2011

Ich bin dann mal....

... ab Morgen im Urlaub. Es ist wieder an der Zeit, die eigenen Akkus aufzuladen. Schon lange laufen sie heiß und auf Reserve.  Das Gefühl ausgebrannt zu sein, ist ein unerträgliches.

Sonntag, 10. Juli 2011

Musik verbindet

Sie ist schon eine feste Größe, die Rocknacht in Taucha. Gestern war es wieder einmal soweit. Zumal es zum 10ten Mal stattfand, wobei Renft die Bühnenbretter zum rocken brachte, neben den Heros von Four Roses.

Durch Zufall traf ich einen Herren der hier die Saiten zupft, um gemeinsam den kurzen Weg zum Schloss zu beschreiten. Die Unterhaltung war sehr angenehm, schließlich verbindet uns die Leidenschaft für Musik, wenn auch durch unterschiedliche Instrumente.

Kaum hatten wir uns platziert, kam ein Herr, mir bisher nicht bekannt, der aber den Herren mit dem ich zum Schloss lief, kannte. Gegenseitig stellten wir uns vor, und es stellte sich heraus, er war vom DRMV - Deutscher Rockmusikerverband aus Sachsen-Anhalt.Schnell fanden wir einen Gesprächsbasis, dabei wurden Ideen entwickelt, die nun in konkrete Formen gebracht werden müssen. Wärend auf der Bühne Renft die Massen zum tanzen und singen bewegte, fachsimpelten wir über viellerlei Dinge. Dabei wurden auch gleich Kontaktdaten ausgetaucht.

In der Zwischenzeit hatten die Mannen von Ingo Paul das Bühnenfeld betreten, naja extra erwähnen muss ich die ja nicht, sie sind und bleiben Vollblutmusiker. Doch eines war doch unglücklich organisiert. Der Schlosshof war voll, sodass die Schlange an den Geträngewagen so lang waren, dass teilweise sehr lange auf Getränke gewartet werden muss, ebenso war es beim Essen, welches vom Grill angeboten wurde.

Alles in allem war es wieder einmal eine Rocknacht die sich sehen lassen konnte.10 Jahre Rocknacht in Taucha mit Top-Musikern. Da bin ich mal gespannt, was im 11. Jahr passiert.

Sonntag, 3. Juli 2011

Nordische Woche.

Wenn der Wetterbericht für die kommende Woche recht behalten sollte, dann wird das eine nordische Woche. Schietwedder auf ganzer Linie. Mich solls nicht stören, im Gegenteil, es entspricht im Moment meinem Inneren.

Das Ende eines Bloggerlebens

Bloggen an sich ist eine tolle Sache, egal zu welcher Thematik, doch das Durchhaltevermögen ist der Begleiter, der diese Art der Kommunikati...