Mittwoch, 21. Oktober 2009

Beeindruckend edel


Heute bekam ich mein ersehntes neues Wacom-Tablett. Denn das bisherige aus der Graphic-Serie hat seinen Dienst getan und kann nun in Rente gehen. Mittlerweile habe ich diese Tabletts sehr zu schätzen gelernt, denn sie sind eine Erleichterung im PC-Alltag, in der Bildbearbeitung sowieso. Denn der mitgelieferte Stift schafft Möglichkeiten, die eine Maus nicht bietet. Wie gesagt, mein altes geht nun in den wohlverdienten Ruhestand.

Das Neue kommt edel, sehr graziel daher. Der schwarze Klavierlack und das schlanke Design sind ein Hingucker auf jedem Tisch, einzig die am linken Rand befindliche Leuchte als weißer Streifen, reißt das graziele wieder raus. Hier wäre es besser, wenn die Leuchte blau wäre. Aber das ist nicht das Hauptaugenmerk meinerseits. Der Sitft wird seitlich mittels Schlaufenband und Werbeaufdruck "geparkt". Rundum ein chickes nicht zu übersehendes Helferlein. Warum ich mich für das neue Wacom-Bamboo entschied, ist einfach zu erklären.

Es ist noch einfacher zu bedienen, mittels Fingerbewegungen und Anweisungen. Alles das was mit einer Maus gemacht würde, wird hier einfach per Fingertip ausgeführt, auch der Stift, welcher mit guter Griffigkeit überzeugt, macht seinem Dienst alle Ehre. Ich muss zugeben, dass ich durch das vorherige schon etwas vorbelastet bin, sodass ich keine Eingewöhnungsphase brauche.

Allen anderen die sich ein solches zulegen wollen, sei empfohlen, die Lernsoftware bis zum Ende durchlaufen zu lassen. Wer die Vorzüge schnell begriffen hat, wird sich auch über den Preis keine Gedanken mehr machen, denn mit schlappen 90 Euronen ist das Ding kein Aldi-Werbe-Schnäppchen. (zumal es dieses auch nicht dort geben würde *lach*)

Nun steht es auf meinem Tisch und wird wie auch das vorherige lange Zeit seinen unermütlichen Dienst tun.

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Geregelter Teilnehmer


Sie sind unabdingbar diese Blechdinger, worauf sich eine Mischung aus Zahlen und Buchstaben, nebst grünen Aufklebern befindet, allseits bekannt als Nummernschilder oder für den Amtsschimmel auch Autokennzeichen bekannt, um ein Kraftfahrzeug im öffentlichen Straßenverkehr zu bewegen.

Seit heute sind wir auch wieder von Amtswegen als Autofahrer mit einer Nummer versehen, doch die Freude über das nun erteilte Kenntzeichen ist ehe eine Vorlage für ein gutes Kabarett-Programm. Schon allein die Ersten drei Buchstaben lassen den Spott erahnen. Von "Tausend dumme Ossis" bis hinzu "Terrorist des Ostens" reichen die Assoziationen. Doch ich kann es drehen und wenden wie ich will, die drei Buchstaben "TDO" lassen sich nunmal nicht verdrehen.

Auch unser vorheriges Kennzeichen mit den Buchstaben "DZ" war eine Steilvorlage für Gags. "Deppenzentrum" war da noch die harmlose Variante. Doch stellte ich mir vor ich truge MSN als Kennzeichen, welches wohlmöglich für Mittelsachsen kommen soll, dann muss ich doch ehe an ein Chatprogramm des großen Riesen aus Redmond denken, als an eine Landstrich in Sachsen :-D

Dienstag, 13. Oktober 2009

Engültig


Seit einigen Tagen befasse ich mich intensiv mit Twitter und der Frage, nützt es mir oder nicht?!

Sicherlich gibt es einige unter uns, die diesen Dienst intesiv für sich nutzen, so immer up to date sein wollen. Es mag Vorteile bringen, nur welche? Vielleicht habe ich sie nicht für mich entdecken können. Ich habe Twitter so in Erinnerung, dass es ehe ein Stressfaktor ist. Nicht jede Meldung ist wirklich als "hochinteressant" einzustufen, im Gegenteil. Viel Müll schwappt da über den allseits beliebten Ticker.

Zudem habe ich nicht das Gefühl etwa szu verpassen. Also entschied ich mich dann heute entgültig meinen Account zu löschen. All denen die bei mir gelesen haben wünsche ich weiterhin viel Erfolg mit Twitter!

Montag, 12. Oktober 2009

Pest an den Händen

Diejenigen oder derjenige der heute Morgen meine Nummernschilder vom Auto geklaut hat, dem soll Pest an den Fingern wachsen, oder diese ganz schnell abfaulen.

Dabei habe ich das heute früh noch nicht mal auf den ersten Blick gemerkt, dass sie weg waren. Erst als ich von einem Temrin wiederkam merkte ich, dass ich Schilderlos bin *grrrrrrr*

Freitag, 9. Oktober 2009

Bewegender Moment

9.Oktber 1989, der Tag der die Welt nachhaltig verändern sollte. Wenn ich diesen Tag beschreiben müsste, dann fallen mir Begriffe wie "Umsturz", "Freiheit" und "Neuanfang" ein. Doch blicke ich erst ein wenig zurück.

Als Kind im Osten aufgewachsen befand ich mich zu diesem Zeitpunkt gerade in der Schulausbildung. Wie alle Kinder zu dieser Zeit hatte ich alle Stufen der Propaganda-Maschinerie durchlaufen. Erst das Blaue Halstuch um den Hals, wenig später folgte dann auch das Rote. Das FDJ-Hemd trug ich nicht. Auszeichnungen für Kleinigkeiten waren ebenso an der Tagesordnung, wie der unbewusste Einfluss von Oben auf Linie gebracht zu werden. Das übliche Ritual der Werbung für Horch und Guck wäre sicherlich auch bei mir irgendwann an der Tagesordnung gewesen - doch der 9. Oktober sollte auch mein Leben nachhaltig verändern.

Den Tag es Umbruches habe ich erst gar nicht bewusst wargenommen. Wo ich mich zu diesem Zeitpunkt befand, kann ich heute nicht mehr sagen. Doch erst Stunden später, als die Pressekonferenz bei der Genosse Schabowskie den entscheidenden Fehler im Zeitfenster zur Ausreise machte, realisierte ich erst was passierte. Die Grenze zwischen der DRR und Bundesrepublik waren offen. Was dieses bedeutete realisierte ich erst später. Im Fernsehen gab es nur ein Thema...

Menschen rannten in ihre "Freiheit", strebten nach besserem Lebensstandard, ja auch ich hatte nun endlich begriffen, was es heißt ungehindert zu reisen, frei zu reden ohne dafür von einem IM wohlmöglich verhört zu werden und sich beruflich so zu orientieren wie ich es will. Die Tage nach dem 9.Oktober waren bewegend. Noch immer in der Schulausbildung befindend, musste ich mich mit dem Schulsystem der Bundesrepublik auseinandersetzen. Neue Anforderungen warteten auf mich, neue Schulformen eröffneten mir neue Bildungswege. Alles war in Bewegung, auch ich.

10 Jahre nach Öffnung der Grenzen nutzte ich die Möglichkeit mich in den "alten Ländern" beruflich niederzulassen. So lernte ich auch dieses System von allen Seiten kennen. Nach mehr als 3 Jahren kehrte ich dann doch in die "Heimat" zurück. Die Erfahrungen die ich in der Bundesrepublik machte, haben mich geprägt und ich begann mich mehr mit der Geschichte der ehemaligen DDR auseinander zus etzen. Doch warum dieses?

Ganz einfach: ich wollte wissen, wie dieser Staat mit seinem diktatorischen System wirklich funktionierte. Denn die Berichterstattung nach dem 9. Oktober zeigten Welten auf, die ich bisweilen nicht kannte, woher auch. Die Propaganda ließ ja nichts nach aussen. Dass was nach außen drang, war fein säuberlich politisch gefiltert, fehlte nur noch der O-Ton des Meckeres aus dem Schwarzen Kanal, besser bekannt als Schnitzel-Ede.

2001, ein Jahr was ich nicht so schnell vergesse. Zu dieser Zeit machte ich gerade meinen Zivildienst. Es war der 20.Oktober 2001 an diesem Tag besuchten wir das Stasigefängnis in Rostock. Der Besuch dieser Anstalt, welche von aussen als "Stadtreinigung Rostock" getarnt war, ließ mir den Schauer über den Rücken laufen. All das was ich dort sah, laß und erlebte, war unglaublich. Misshandlungen, Folter und Qual waren Worte die ich bis zu diesem Zeitpunkt nicht mit der ehemaligen DDR in Verbindung brachte - doch waren sie ein Teil des gesellschaftlichen Lebens. Von diesem Tag an schärfte sich mein Geschichtsinteresse an dem ehemaligen totalitären Staat noch mehr. All das was ich nun an Informationen erlaß oder sah, war schockierend. So stellte ich mir die bis dahin in gutem Licht stehende DDR nicht vor. Doch so war sie, eine schmutzige Seite der goldenen Medaille.

Ich möchte mir nicht vorstellen, was passiert wäre, wenn es die friedliche Revolution in Leipzig und anderswo nicht gegeben hätte. Wie würde mein beruflicher Weg heute aussehen? Wäre ich vielleicht auch einer von Horch und Guck? Wie wäre mein Lebensweg verlaufen? Fragen auf die ich nun keine Antwort mehr brauche.

Heute, 20 Jahre nach der friedlichen Revolution bin ich glücklich darüber, dass durch diese geschichtliche Wende, ich ein Leben mit Reisefreiheit, Redefreiheit und Wohlstand führen kann.

Sonntag, 4. Oktober 2009

Herbst

Der Herbst ist eines der schönsten Jahreszeiten, zumindest für mich. Die bunten Farben, der raue Wind. Neben mir auf dem Tisch dampft eine Tasse Apfel-Ginko-Tee. Da lohnt es sich auch mal wieder mit der Kamera, so wie Die Meisterfotografin durch die Lande zu ziehen, um tolle Fotos zu machen.

Hach, der Herbst kann so schön sein...

Das Ende eines Bloggerlebens

Bloggen an sich ist eine tolle Sache, egal zu welcher Thematik, doch das Durchhaltevermögen ist der Begleiter, der diese Art der Kommunikati...