Wenn die Zeit rangerückt ist, dass wieder einmal die Zeitmesser entsprechend präpariert werden müssen - ob eine Stunde vor, oder zurück, dann geht das meist auch nicht an mir vorbei.
Doch heute früh war es anders. Zwar waren wir gestern auf einer Feier eingeladen, doch entsprechende Genussmittel hatte ich nicht zu mir genommen, um eine simple Erklärung für meinen Aussetzer zu haben, nein, dieses mal hatte ich es einfach nicht mitbekommen. So schwang ich heute früh, auf dem Wecker stand 7:30 Uhr, meine Gelenke von der Federkern(harten)matratze, um in den Tag zu starten.
In Verlauf des Vormittags, ich hatte schon gewisse Hausarbeiten vollführt, schmiss ich einen kurzen Blick auf meinen Küchenzeiger, innerlich fuhr ich auf Hochtouren, denn ich hatte das Gefühl die Zeit würde wegrennen. Doch plötzlich sagte mir das Zündholz, weißt du eigentlich das wir die Uhr eine Stunde zurückdrehen mussten? Ich sah sie an wie, zurückdrehen? Fragenzeichen über dem Kopf...
Da wurde mir erstmal wieder bewusst, ah ja, da war doch was, doch das ging einfach an mir vorbei. Dann war ich eben heute mal eine Stunde früher fertig mit meiner To-Do-Liste fürs Wochenende.... :-D
Sonntag, 31. Oktober 2010
Mittwoch, 20. Oktober 2010
Rationales denken
Wenn wir Dreibeiner den rationalen Vorsatz haben,uns ein neues Beinkleidungsstück zu kaufen, weil das bissherige seine besten Jahre hinter sich hat, dann wissen wir genau in welchen Laden wir gehen müssen.So ist der Einkauf eine schnelle Sache.
Leider hat sich heute wiedereinmal bestätigt, dass Frauen (zumindest meiner) dieses Gen fehlt. Auch sie hatte heute diesen Vorsatz, wir fuhren auch in ein glasüberdachtes Einkaufscenter - und wo fand ich mich wieder? Im Schuhladen. Leider gab es dort keine Spielecke für wartende Dreibeiner. Stattdessen fragende nette Verkäuferinnen. Wenn es diese Ecke gegeben hätte, ich hätte sicherlich eine gefühlte Ewigkeit dort weilen müssen.
So streifte das Zündholz Regalmeter um Regalmeter, in der Hoffnung einen Treter zu finden. Doch fand sie ihn zunächst nicht - vorerst nicht. Weitere Meter im glasüberdachten Einkaufscenter waren bereits von uns abgetreten, ein neues Geschäft, auch wieder ohne Spielecke für mich, aber mit vielen Schuhen.
Das gleiche Prozedere, nur etwas kürzer. Treter schnell gefunden, passten wie A zu B und das Gewissen schwoll auf gefühlte 1000 Grad Hitze. Schnell kam die Abkühlung, als das Preisschild in Sichtweite rückte. Die von selbst herbeigeeilte Verkäuferin war aufgesetzt freundlich, keineswegs unsympatisch. Sie räumte die Treter zunächst wieder ins Regal. Ich hatte mittlerweile schon den nächsten rationalen Gedanken "Hunger" - also Würstchenbude, schnell war der Gedanke mit der Wasserpelle befriedigt. Nun konnte es weitergehen. Neues Geschäft - nein keine Schuhe - sondern eines für Mischwaren, wie man sagen würde.
Da gab es alles von Kosmetik bis Spielzeug. Dieses verließen wir ohne Waren. Doch dann endlich sollte der Augenblick kommen, wo der zuvor gefasste Gedanke meines Zündholzes in die Tat ungesetzt werden sollte, oder doch nicht. Sie gönnte sich eine Pause im Goldenen Anker, indem sie ihren Durst stillte. Doch dann ging es mit großen Schritten in ein Geschäft, wo der Gedanke des Beinkleindes endlich erfüllt wurde. Schnell war eine blond-freundliche (ehe nach Azubi aussehende) Angestellte herbeigeflogen, um zu fragen was wir denn wollten. Sie konnte ohne Umschweife helfen.
Während sich mein Zündholz mit neuem Beinkleid stylte, schmiss ich meinen Blick durch den Laden. Wenn ich schonmal hier bin, dann sollte ich mir doch auch gleich mal einen Fummel gönnen. Die blonde nette Damen fing den Blick, fragte mich was los sei, da gabs nur eine Antwort ich suche ebenfalls ein Beinkleid. Auch hier kam schnell ein positives Ergebnis zustande. Doch ich nutzte die Gelegenheit wärend das Zündholz noch weitere Style-Beinkleider durchprobierte mir ein zweites Stöffchen zu gönnen. Das waren vielleicht gefühlte 20 Min. für meinen eigentlichen Einkauf.
Nachdem wir dass Beinkleidgeschäft verließen ging es nochmals zurück in eines der Treterläden, und sie kaufte sich doch eines der zuvor bestaunten Schuhe. Aber mein Schuhschrank hat nicht die Fährigkeit anzubauen, oder ausgelatschte Treter von selbst verschwinden zu lassen.
Doch frage ich mich, warum müssen erst emsige Runden in einem überdachten Glaspallast gedreht werden, wenn ich doch eigentlich etwas bestimmtes suche?
Ich werds wohl nie verstehen. Meine Tüte trug ich im übrigen allein, die andere hatte das Zündholz selbst chauffiert.
Leider hat sich heute wiedereinmal bestätigt, dass Frauen (zumindest meiner) dieses Gen fehlt. Auch sie hatte heute diesen Vorsatz, wir fuhren auch in ein glasüberdachtes Einkaufscenter - und wo fand ich mich wieder? Im Schuhladen. Leider gab es dort keine Spielecke für wartende Dreibeiner. Stattdessen fragende nette Verkäuferinnen. Wenn es diese Ecke gegeben hätte, ich hätte sicherlich eine gefühlte Ewigkeit dort weilen müssen.
So streifte das Zündholz Regalmeter um Regalmeter, in der Hoffnung einen Treter zu finden. Doch fand sie ihn zunächst nicht - vorerst nicht. Weitere Meter im glasüberdachten Einkaufscenter waren bereits von uns abgetreten, ein neues Geschäft, auch wieder ohne Spielecke für mich, aber mit vielen Schuhen.
Das gleiche Prozedere, nur etwas kürzer. Treter schnell gefunden, passten wie A zu B und das Gewissen schwoll auf gefühlte 1000 Grad Hitze. Schnell kam die Abkühlung, als das Preisschild in Sichtweite rückte. Die von selbst herbeigeeilte Verkäuferin war aufgesetzt freundlich, keineswegs unsympatisch. Sie räumte die Treter zunächst wieder ins Regal. Ich hatte mittlerweile schon den nächsten rationalen Gedanken "Hunger" - also Würstchenbude, schnell war der Gedanke mit der Wasserpelle befriedigt. Nun konnte es weitergehen. Neues Geschäft - nein keine Schuhe - sondern eines für Mischwaren, wie man sagen würde.
Da gab es alles von Kosmetik bis Spielzeug. Dieses verließen wir ohne Waren. Doch dann endlich sollte der Augenblick kommen, wo der zuvor gefasste Gedanke meines Zündholzes in die Tat ungesetzt werden sollte, oder doch nicht. Sie gönnte sich eine Pause im Goldenen Anker, indem sie ihren Durst stillte. Doch dann ging es mit großen Schritten in ein Geschäft, wo der Gedanke des Beinkleindes endlich erfüllt wurde. Schnell war eine blond-freundliche (ehe nach Azubi aussehende) Angestellte herbeigeflogen, um zu fragen was wir denn wollten. Sie konnte ohne Umschweife helfen.
Während sich mein Zündholz mit neuem Beinkleid stylte, schmiss ich meinen Blick durch den Laden. Wenn ich schonmal hier bin, dann sollte ich mir doch auch gleich mal einen Fummel gönnen. Die blonde nette Damen fing den Blick, fragte mich was los sei, da gabs nur eine Antwort ich suche ebenfalls ein Beinkleid. Auch hier kam schnell ein positives Ergebnis zustande. Doch ich nutzte die Gelegenheit wärend das Zündholz noch weitere Style-Beinkleider durchprobierte mir ein zweites Stöffchen zu gönnen. Das waren vielleicht gefühlte 20 Min. für meinen eigentlichen Einkauf.
Nachdem wir dass Beinkleidgeschäft verließen ging es nochmals zurück in eines der Treterläden, und sie kaufte sich doch eines der zuvor bestaunten Schuhe. Aber mein Schuhschrank hat nicht die Fährigkeit anzubauen, oder ausgelatschte Treter von selbst verschwinden zu lassen.
Doch frage ich mich, warum müssen erst emsige Runden in einem überdachten Glaspallast gedreht werden, wenn ich doch eigentlich etwas bestimmtes suche?
Ich werds wohl nie verstehen. Meine Tüte trug ich im übrigen allein, die andere hatte das Zündholz selbst chauffiert.
Sonntag, 17. Oktober 2010
Wer eine Reise tut....
der kann bekanntlich auch was erzählen.
Nach langer Zeit war ich mal wieder in Meck-Pomm. Einerseits zum urlauben, andererseits auch um Freunde und Weggefährten zu treffen, ein bisschen dienstliches war auch dabei (aber das nur am Rande bemerkt).
Eigens für die Reise schaffte ich mir eines der vielgelobten UMTS-Dingens an, um auch im hohen Norden drahtlos empfänglich zu sein. Tagelange laß ich dazu Berichte zu Leistungen und all dem Schnickschnack drumrum, um mich dann schlussendlich für diesen Anbieter zu entscheiden. Ob diese Entscheidung richtig war, musste sich erst noch rausstellen.
Die Fahrt in den Norden war entspannt, hatte ich doch rechtzeitig reserviert bei meinem gelben Lieblingszugunternehmen. So entspannt wie mit dem kann ich nicht reisen. Im Norden erwartete mich die bekannte steife Brise, doch das war kein Abbruch für mein Vorhaben - bin ich doch solche Kapriolen gewohnt. In meinem Quartier stelle ich schnell nur mein Gepäck ab, um erstmal eine ausgiebige Tour durch meine Stadt zu machen. Vieles hat sich verändert - neues kam hinzu - altesbekanntes verschwandt.
Meine Stadt ist im rasanten Wandel, stellte ich fest. Auf der Tagestour war auch ein Besuch des Fährhauses, um die Ecke von meinem Quartier gelegen, Pflicht. Mit Blick auf den Stadthafen, bei bestem Wetter, ließ ich mir dieses Essen servieren. Oberlecker - und ein Muss für Nordlichter. Doch nun stand auch die entscheidende Probe des angeschafften Drahtlos-Stick auf der Agenda. Hm, ums ehrlich zu sagen, ich hatte mir mehr davon versprochen. Ich dachte ich sei im Steinzeitalter. Datenbremsen so weit der Zähler ticken kann. Also musste nur das Notwendigste erledigt werden - mehr ging einfach nicht.
An den folgenden Tagen nutzte ich das Drahtlos-Dingens kaum, aus bekannten Gründen. Vielmehr traf ich mich mit Freunden und Weggefährten aus alter Schulzeit. Denn immerhin sind weit mehr als 15 Jahre vergangen. Das Wiedersehen war daher umso spannender. Wir hatten uns viel zu erzählen - tauschten Kontaktdaten aus, um zukünftig einen Draht zu halten. Ich war der einzige in der Runde, der eine so weite Anreise hatte, alle anderen blieben im Norden haften. Sie gründeten Familien oder der Beruf hielt sie an der See. Viel zu schnell verging auch dieser Tag. Erfreulich war für mich der Treff eines langjährigen Freundes.
Trotz der Entfernung haben wir einen intensiven Kontakt. Schon zu Tradition bei unseren Besuchen gehört neben dem beliebten Biss in Udos Brötchen, auch ein Herrengedeck. Schnell verwandelt sich dieses oft in käufliche Seeluft bis zum geeichten Strich.
Auch bei diesem Treffen rannte die Zeit unumwunden schnell vorbei. Dabei hatte ich gar keinen Zeitdruck. Nichtsdestotrotz ließ ich es mir nicht nehmen auch in diesem Seebad einen Streifzug durch den Ort zu machen. Bilder vom Streifzug gibt es hier.
Ich mochte es erst gar nicht glauben, doch solche Kennzeichen hatte ich im Meck-Pomm nicht erwartet. *fg*
Nun, die Zeit verging wie immer viel zu schnell. Doch der Ausbruch aus Sachsen tat gut, die Akkus sind wieder randvoll mit Seeluft und nordischer Gelassenheit. Da kanns wohlbehalten nach Sachsen zurückgehen (...) Bis zum nächsten Besuch an der Pier sollte dieser Spruch tragend sein: Kort is dien Leben un lang’ büst du dod. Minsch, blot nich argern, ne, lachen deit good!
Mittwoch, 6. Oktober 2010
Mach doch mal ne Pause
Auch dieses Mal lasse ich es mir nicht nehmen, meine Leibspeise an der Pier des Stadthafens von meiner Stadt zu essen. Die gastronomische Einrichtung ist gar nicht weit weg von meinem Quartier. Ich kenne diese Katen schon sehr lange, das Essen ist bisweilen immer noch oberlecker – ein Grund auch hier einzukehren – ein ander ist – ich brauche jetzt eine Pause vom anstrengenden Vormittag....
Dienstag, 5. Oktober 2010
Nordische Luft
Seit wenigen Stunden bin ich num hier in Meck-Pomm. Jetzt erstmal Klamotten verstauen, schnell dieses kurzen Blogeintrag schreiben... und ab auf die Piste.
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