Mittwoch, 13. Januar 2010

Der Supergau bei vermeintlichen Minus 15 Grad

Als ich heute früh in mein Büro stapfte, ahnte ich nichts gutes als ich den obligatorischen Blick auf meine Fritz-Box lenkte. Es leuchtete nur eine Lampe, die andere die eigentlich auch leuchten sollte, leuchtete nicht. Doch gerade die brauchte ich um ins Netz zu kommen, und auch ein paar wichtige für den heutigen Tag angesetzte Telefonate zu machen.

Also kam der Gedanke, dem Kasten mal den Saft abzudrehen. Das ist zwar brachial, aber hilft hin und wieder Mal. Doch es tat sich auch nach merhmaligen An-und-Aus-Spiel nichts. Selbt das Rein-Raus-Spiel mit den Steckern brachte keinen Erfolg. Zum glück hatte ich noch eine andere Box Fritz-Box hier liegen, diese schnell ansteckte, sie mit Daten fütterte, doch es tat sich wieder nichts. Ich war der Verzwiflung nahe, doch zu allem Pech war auch mein Akku von Handy runtzer, sodass der Anruf bei der Support-Hotline erstmal nicht möglich war.

Doch mein liebenswerter Nachbar leihte mir sein Telefon, sodass ich dann doch einen Notruf absetzen konnte. Dem Herren an der überaus freundlichen Hotline (die neue mit Millionen aufgeblähnte Werbekampagne des großen blauen Anbieters zeigt Wirkung)war dass Problem schon bekannt, es betraf meinen ganzen Ort, nur die beim Rosa-Riesen nicht. Wann das Problem behoben sei, wisse er allerdings nicht. So verging Stunde um Stunde, meine Telefon zuckte sich nicht, aber auch kein Netzanschluss.

Es ist nicht so, dass ich nicht wüsste was zu tun wäre, doch die Ratlosigkeit wann denn der Zugang zum Netz wieder da wäre, war einfach ätzend. Nach mehr als 9 Stunden hatte ich dann endlich wieder ein Lebenszeichen. Dumm nur das dort kein Büro mehr besetzt ist. So müssen die Anrufe eben auf morgen verschoben werden.

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