Freitag, 31. Dezember 2010

2010 - Das Ende

Ich wünsche allen die hier (immer mal oder noch) lesen einen guten Rutsch ins neue Jahr, alles Gute und viel Erfolg für 2011!

Mittwoch, 22. Dezember 2010

Frohe Wiehnachten

Kiek einst, wat is de Himmel so rot,
dat sünd de Engels, dei backt dat Brot,
dei backt dan Wiehnachtsmann sien Stüten
vor all de lütten Leckersnüten
nu flink de Teller ünners Bett
un legt jük hen un west recht nett
de Sünna Klaas steiht vor de Dör,
de Wiehnachtmann, de schickt em her,
wat de Engels hevt backt,
dat shüt jü probeirn
und smeckt dot good, dann hört se dat gern
un de Wiehnachtmann smunzelt, nu backt man mehr
ach, wenn doch erst mol Wiehnachten wär.

fast das gleiche Gedicht auf saterfriesisch
Sunnerkloas

Kiek is, wät is die Heemel so rood,
dät sunt do Ängele, do boake dät Brood,
jo boake dän Wiehnachtsmonn sien Stuten
foar aal do littje Läkkersnuten.
Nu flink do Täller unner't Bääd,
lääsed jou deel un weest gjucht nätt,
die Sunnerkloas stoant foar de Door'
die Wiehnachtsmonn soant him foar.
Wät do Ängele hääbe boaken,
dät schäln jie pröiwje,
un smoaked dät goud, dan heerd hie dät jädden,
un die Wiehnachtsmon laached, nu boaked man moor,
oach, stuud nu man gau Wiehnachten foar de Door.
Saterfriesisch übersetzt: Gretchen Grosser

Ik wünsch Euch nen gaute Tied und een goodes Johr 2011

Freitag, 17. Dezember 2010

Besinnlichkeit zum Weihnachtsfest - mit fadem Beigeschmack

in diesem Tagen ist das Postvolumen etwas höher als gewohnt, Weihnachtskarten und Weihnachtsbriefe wandern hin und her. Auch ich habe entsprechende Weihnachtsgrüße an Kunden geschickt, um Ihnen eine klare und eindeutige Botschaft zu übermitteln.

Klar, diese Kontaktaufnahme ist in gewisser Weise auch Werbung, doch mein Firmenname ist so dezent auf dem Printmedium platziert, dass es auf den ersten Blick kaum zu erkennen ist, auf den Zweiten schon. Alle Weihnachtsgrüße sind, trotz der Masse, von Hand geschrieben und mit individuellem Text verfasst. Dieses zeugt von einer gewissen Wertschätzung. Die eigene Werbung tritt dabei völlig in den Hintergrund!

Es gibt aber auch Bespiele wie es richtig in die Hose gehen kann. So zog ich heute einen großen dicken Briefumschlag des rosa Riesen aus meinem Kasten. Die Botschaft auf dem Umschlag ließ weihnachtliches erahnen - doch weit gefehlt. Als ich den Umschlag öffnete befanden sich aufwendig gestaltete, auf Hochglanz-Papier getrimmte, Werbemittel darin. Dem beigefügt war ein, sicherlich von teuren Marketing-Experten, entwickeltes Begleitschreiben. Es wurde dick aufgetragen, was das angepriesene Produkt doch alles könne, und um mir die Entscheidung leicht zu machen, offerierte man mir einen hohen Wechselbonus.

Hm... beim Lesen des Schreibens fragte ich mich allerdings was diese Aktion bringen sollte. Ist es ein Versuch mich doch wieder als Kunden zu gewinnen, da ich ja mal Kunde dieses Unternehmens war, oder ist es ein Guerilla-Marketing-Versuch, um schnelles Geld zu machen. Die Interaktion war mir auch schon vorgegeben, einfach eine kostenfreie Nummer anrufen.

Schade, bei aller Offerte - dieses hat nicht funktioniert. Zumal die eigentliche Absicht schnell durchschaut wurde. Somit werde ich auch zukünftig kein Kunde der Telekom werden. Es hätte mehr Sinn ergeben, wenn die Verkaufsabsicht in den Hintergrund gerückt wäre, die Texte nicht so standartisiert dahergekommen wären, gewürzt mit einer Spur persönlichem. Dann hätte ich mich zumindest über diese Grüße freuen können, so füllt es nur wieder den Rundordner.

Mittwoch, 1. Dezember 2010

Die Stille

Eigentlich müsste das Zündholz heute inmitten von Kartons und Kisten sitzen, um die eigenen vier Wände in weihnachtliches Gehüll zu tauchen. Doch weit gefehlt. Es ist unheimlich still hier, die beiden Samtpfoten sind ebenso kaum zu hören.

Der Grund für die Stille des Zündholzes ist damit zu erklären, dass sie seit geraumer Zeit das Lesen von Bedienungsanleitung und deren Anweisungen auf ihrem neuen, heute mit der Weihnachtspost erschienenem knallroten Horchknochen, der sie mit der mobilen Außenwelt verdrahtet, spielt oder es wohlmöglich mit neuen Daten füttert. Mal sehen wann es denn wieder ein Lebenszeichen gibt, oder die Luft knapp wird ;-)

Dienstag, 30. November 2010

Eintrag ins Schwarze Buch

Ich dachte bisweilen, dass der Bund der Steuerzahler ein gutes Werk täte, doch das er akribische Kaltaquise macht, ist mir neu. Seit Tagen laufen hier Anrufe auf, mit einer Münchener Vorwahl, die eindeutig dem Bund der Steuerzahler zuzuordnen ist. Sie senieren darüber, dass doch die GEZ für Gewerbetreibende unrechtmäßig sei, sie dagegen vorgehen wollen - um das Gespräch abzukürzen fragte ich den Anrufer, was der Spaß kosten solle, er raunzte etwas von knapp 100 Euro im Jahr.

Die sollen ihr Geld lieber für etwas sinnvolles ausgeben, statt sinnlose und nervende Kaltaquise zu betreiben. Vielleicht sollte dieses auch mal aufsummiert werden, um einen Eintrag ins Schwarze Buch zu bekommen ;)

Montag, 29. November 2010

Schnell und billig

Heute ereignete sich eine Begebenheit die mich sehr nachdenklich macht. Ich hatte einen Termin bei Herrn MeierMüllerSchulze in seiner K**nlei. Die Angestellte öffnete mir schon bevor ich die Klinke überhaupt in der Hand hatte, die Tür, um gleichwohl schwungvoll wieder hinter ihrem Arbeitsplatz Platz zu nehmen.

Ich platzierte mich selbst, um auf den Herrn MeierMüllerSchulze zu warten. Nun sind wir mit der Eigenschaft ausgestattet, einen fast Rundumblick realisieren zu können, um alles um uns herum erblicken zu können, ohne den Kopf großartig bewegen zu müssen.

Dabei wurden auch Dinge erfasst, die eigentlich für einen möglichen Mandanten nicht zur Disposition stehen sollten, die aber Rückschlüsse auf das "Allgemeine Arbeiten in diesem Unternehmen" nach sich ziehen. Ich hakte diesen Gedanken schnell ab, doch wurde er wieder schnell aufgewärmt, als ich mich mit Herrn MeierMüllerSchulze unterhielt. Nein, ich bin weder Mandant, noch habe ich dieses vor zu werden - es ist eine rein geschäftliche Bindung. Das Gespräch verlief flott, um es norddeutsch auszudrücken. Das was dort erörtert wurde, hätte mir Herr MeierMüllerSchulze auch am Telefon mitteilen können, ggf wäre auch ein Fax annehmbar.

Mein Eindruck bestätigte sich, in Verbindung mit dem im Vorraum erlebten, dass es hier nicht im Ansatz auf Qualität ankommt, sodern um Schema-F. Dieses Schema darf aber auch keinen Cent kosten.

Professionelle Dienstleistungen sind nunmal nicht zum Super-Spar-Preis erhältlich, sondern bedürfen einer korrekten Vorbereitung und Durchführung, was sich auch im Preis niederschlägt. Ich möchte mir nicht vorstellen, wenn ich heute als "Kunde" dort wäre, um eine Beratung zu bekommen, was mich diese Leistung ohne erkennbaren Nutzen gekostet hätte. Vielleicht hat ja dieser Berufsstand auch eine rabattierte Dienstleistungspalette ;-)

Mittwoch, 24. November 2010

Unverschämt

bei Erfüllung einer Dienstleitung ist der Auftragnehmende zur Offenlegung seiner Beträge für Teilleistungen eigentlich verpflichtet, tut er dieses nicht, gibt es keinen Auftrag. Doch wenn es aber dringend ist, um die vermeintliche Störung abzustellen, dann kommt schon mal der Hausundhoftechniker des rosa Riesen ins Haus geflogen. Am anderen Ende der Leitung wird versichert, dass dieses nichts extra kosten würde - doch weit gefehlt.

Nach wenigen Tagen kommt die Rechnung mit einer Position die schon unverschämt ist. 40,00 Euro netto für Anfahrt, zzgl. Stundensatz, der nach Minuten abgerechnet wird, wobei eine Stunde schreibend im Auto verbracht wird und eine Allgemeine Servicepauschale, die weit weniger als 50% der Anfahrtspauschale beträgt. *grrrr*

Kundenservice sieht anders aus, aber Monopolisten dürfen das ja.

Das Ende eines Bloggerlebens

Bloggen an sich ist eine tolle Sache, egal zu welcher Thematik, doch das Durchhaltevermögen ist der Begleiter, der diese Art der Kommunikati...