Endlich sind sie vorbei, die Tage des Schlemmens. Ich esse zwar leidenschaftlich gern und gut, aber Weihnachten ist auch für mich die Zeit wo ich selbst die Schraube etwas zurückdrehen muss. So viele leckere Dinge auf einmal, an so vielen Tagen, dass halte auch ich nicht durch. Dennoch war es ein überteuertes Weihnachten.
Unser Geschenke, ich meine die wir bekommen haben, passten in jeden Frauenhandtasche. Praktisch klein :-) Alles andere hätte eh keinen Sinn... Im Gegensatz dazu haben wir den Anderen zweckgebundene Dinge überreicht, da ich der Ansicht bin, dass teure Geschenke nicht jedes Jahr auf dem Gabentisch liegen sollten. Zumal Kinder von 11 Jahren überhaupt nicht wissen [zumindest nicht unsere Nichte] dass 50 Euro hart zu verdienen sind. Sie ist diejenige, die einen Weihnachtswarenwert hatte, der bereits eine Dimension angenommen hat, den ich persönlich nicht nachvollziehen kann.
Aber es ist nicht mein Kind, daher interessiert es mich auch nur am Rande. Dennoch gehört sie irgendwie zur Familie. Wenn ich an meine Kindheit denke, nun es war ein anderes System, hatten wir auch reichlich Geschenke. Doch diese hatten einen Wert, der mit heute nicht zu vergleichen ist, oder es bestand aus Dingen die lange halten mussten und keine materielle Vordenkerweise auslöste. Heute müssen es Handys oder Nintendo und Co sein, mit 18 der Führerschein, mit 19 das teure Auto. Ich kann es einfach nicht nachvollziehen, dass Kinder heute so materiell eingestellt sind... und das mit 11 Jahren!
Ich hoffe, auch Ihr habt reichlich auszupacken gehabt?
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