Mittwoch, 16. April 2014

Der schnelle Tod

Nichts ist für immer, schon gar nicht die neumodische Technik. Vor wenigen Monaten habe ich mir ein neues Smartphone gekauft. Soweit war ich auch ganz zufrieden, bis zum gestrigen Tag.

Da hatte ich einen Termin, bei dem es auch Speis und Trank gab. Als die Kellnerin kam, um mir meine Apfelschorle zu bringen, glitt ihr das Glas aus der Hand. Schwuups über mein Telefon. So schnell konnte ich gar nicht reagieren, wie das Zeug floss.

Ich wischte es trocken, zumindest was von Außen zu sehen war. Das sich aber auch ein Teich in Mitten des Akkufaches befand, ahnte ich noch nicht. Zu Hause legte ich das Ding dann auseinander. Da sah ich den See im Akkufach. Ich wischte alles trocken, ließ es sogar über Nacht offen liegen.

Heute früh steckte ich dann das Akku wieder in das Telefon, peng, puff, knall machte es. Kurzschluss. Das Telefon starb einen leidvollen Tod.

Nunja. Pech gehabt. Ich habe den Gastronom angerufen und ihm mitgeteilt, was passiert ist. Nun muss erst mal die Versicherung ran. Ich bin gespannt, wie die Sache ausgeht.

Zum Glück habe ich noch einen altmodischen Ackerschnacker hier liegen, der mich über die Wartezeit rettet. Ich komme mir gerade vor, als hätte ich ein Steinzeittelefon. 

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