Es war schon beeindruckend, was der NDR dort auf die Beine gestellt hat. 700 Stunden Filmaterial von Norddeutschen, gesendet in 24 Stunden. Eine Reportage, die der Zuseher im Privaten vergebens sucht.
Da rühmt man sich mit Scripted-Reality, oder morbider ausgedrückt Harz V-Fernsehen, um Einschaltquoten zu generieren. Der NDR ging einen anderen Weg. Immer wieder nahm ich es im Programmm wahr, diesen "Tag der Norddeutschen", doch genaues konnte ich mir nicht darunter vorstellen. Dann war der Tag, der 10.11.2012, Beginn 6.00 Uhr. Die 24-Stunden-Dokumentation beginnt. So früh schaffe ich es dann doch nicht vor die Glotze, aber ab Mittag ist es mein Heimatsender.
Die Reportage zeigt die Norddeutschen wie sie wirklich sind, fern ab von Klischees, im normalen Alltag. Doch eines sind sie alle ehrlich, warmherzig, plietsch und vor allem bodenständig und alles läuft sutsche. Einige sind rau wie Dünenholz und andere (manchmal) maulfaul. All diese Charaktere komme in einer spannenden Doku zum Vorschein.
Na denn gaude Tied för de Glotze.
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