am Montag hatte ich die sinnbildliche Keule in der Tasche in Form eines Schriftstückes, als ich zu meinem Termin ging. Heute gab es eine erneute Begegnung mit dem Empfänger. Zu meiner Überraschung war dieser recht freundlich gesonnen. Hatten ihn meine Zeilen doch zum nachdenken angeregt. Ich hatte fast den Anschein.
Er war unerwartet offen, sprach mit mir sachlich über das was ich bemängelte. Immer wieder wurde bekräftigt, dass umgehend eine Änderung herbeigeführt werden muss, da sie nicht wollen, dass ich das berühmte Handtuch schmeiße. Wäre auch dumm für ihn, denn er müsste bei Null anfangen. Dieses würde erhebliche Kosten nach sich ziehen.
Das Gespäch dauerte mehr als zwei Stunden. Ich will nicht verhelen, dass ich schon ein wenig aufgeregt war, schließlich ging es hier auch um die Fortführung einer langen geschäftlichen Beziehung. Aus meiner Sicht war dieses Gespäch längst überfällig, doch es fand sich bisweilen keine Gelegenheit dazu. Nun hatte ich diese, um sie für mich auch nachhaltig zu nutzen.
Am Ende des Gespräches ging ich mit gemischten Gefühlen nach Hause, auch wenn das Gespäch positiv in allen Punkten für mich verlief. Doch damit ist die Kuh nur halb vom Eis. Es muss die Zeit zeigen, bis die schwarzgefleckte ganz vom Eis ist, ohne einzubrechen.
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