Es sind noch wenige Stunden, dann ist das Jahr 2012 zu Ende. Ein Jahr, welches viele Facetten zeigte. Doch ein Resümee möchte ich nicht ziehen. Ich bitte um Verständnis. Denn das Jahr 2012 war für mich eines, welches auch mit großen Emotionen verbunden ist.
Vielmehr möchte ich die Gelegenheit nutzen, all denen die mir im Jahr 2012 zur Seite standen, zu danken. Es ist nicht aufzuwiegen was Ihr für mich getan habt.
ICH SAGE DANKE!!!!
Lasst es Euch gut gehen und auf bald!
Das Nordlicht.
Montag, 31. Dezember 2012
Mittwoch, 21. November 2012
Aus vergangener Zeit
Ich weiß nicht mehr wieviele Jahre es her ist, auf jeden Fall sind es mehr als 25 Jahre, da gab es eine Begnung mit etwas, was ich heute wiederentdeckt habe.
Der Auslöser dafür war eine Kundenidee. Dieser Kunde wollte von mir einen gedruckten QR-Code.
Nunja, das ist insoweit erstmal nicht spektakuläres, doch als ich mich an das Erstellen der Druckvorlage machte, kam mir eine Idee. Beim Erstellen dieser Vorlage wird mit sinnbildlichen Rastern gearbeitet. Sodass genau die Einzelkästen zu sehen sind.
Dieses Raster lässt sich gut auf Plaste übertragen, dachte ich mir. Plaste? Ja. Zu DDR-Zeiten gab es solche eigenartigen Plasteringe, welche mit nem Bügeleisen erhitzt wurden.
Also machte ich ich auf die Suche nach diesem Dingern, um genau diesen Code damit nachzubauen.
Denn wenn es im professionellen Druck funktioniert, müsste es doch auch mit diesen Perlen gehen, so meine Überlegung. Also wurde der Code ausgedruckt, und nachgesetzt.
Durch das Raster und die Farbkennzeichnung der einzelnen Perlen, kann man nichts falsch machen.
Nach einer guten Stunde war der erste Code fertig. Doch die Frage, funktioniert das auch. Schnell das Smartphone gezückelt und kontrolltiert - und es funktioniert.
Da ich noch ein paar Perlen übrig hatte, muss gleich ein zweiter her. :-) Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Nun überlege ich doch ernsthaft, mal welche in anderen Farben zu machen, um diese weiterzureichen. Als Untersetzer sind die doch super :-) Nur mit der Produktion muss ich mir was einfallen lassen, denn händisch ist das ein nicht unerheblicher Aufwand. Solange die Dinger nur für mich sind, ist es Spaß an der Freude. Alle andere ist derzeit noch nicht denkbar. Oder hat jemand eine Idee?
Der Auslöser dafür war eine Kundenidee. Dieser Kunde wollte von mir einen gedruckten QR-Code.
Nunja, das ist insoweit erstmal nicht spektakuläres, doch als ich mich an das Erstellen der Druckvorlage machte, kam mir eine Idee. Beim Erstellen dieser Vorlage wird mit sinnbildlichen Rastern gearbeitet. Sodass genau die Einzelkästen zu sehen sind.
Dieses Raster lässt sich gut auf Plaste übertragen, dachte ich mir. Plaste? Ja. Zu DDR-Zeiten gab es solche eigenartigen Plasteringe, welche mit nem Bügeleisen erhitzt wurden.
Also machte ich ich auf die Suche nach diesem Dingern, um genau diesen Code damit nachzubauen.
Denn wenn es im professionellen Druck funktioniert, müsste es doch auch mit diesen Perlen gehen, so meine Überlegung. Also wurde der Code ausgedruckt, und nachgesetzt.
Durch das Raster und die Farbkennzeichnung der einzelnen Perlen, kann man nichts falsch machen.
Nach einer guten Stunde war der erste Code fertig. Doch die Frage, funktioniert das auch. Schnell das Smartphone gezückelt und kontrolltiert - und es funktioniert.
Da ich noch ein paar Perlen übrig hatte, muss gleich ein zweiter her. :-) Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Nun überlege ich doch ernsthaft, mal welche in anderen Farben zu machen, um diese weiterzureichen. Als Untersetzer sind die doch super :-) Nur mit der Produktion muss ich mir was einfallen lassen, denn händisch ist das ein nicht unerheblicher Aufwand. Solange die Dinger nur für mich sind, ist es Spaß an der Freude. Alle andere ist derzeit noch nicht denkbar. Oder hat jemand eine Idee?
Samstag, 10. November 2012
700 Stunden Material und ein Lebensgefühl.
Es war schon beeindruckend, was der NDR dort auf die Beine gestellt hat. 700 Stunden Filmaterial von Norddeutschen, gesendet in 24 Stunden. Eine Reportage, die der Zuseher im Privaten vergebens sucht.
Da rühmt man sich mit Scripted-Reality, oder morbider ausgedrückt Harz V-Fernsehen, um Einschaltquoten zu generieren. Der NDR ging einen anderen Weg. Immer wieder nahm ich es im Programmm wahr, diesen "Tag der Norddeutschen", doch genaues konnte ich mir nicht darunter vorstellen. Dann war der Tag, der 10.11.2012, Beginn 6.00 Uhr. Die 24-Stunden-Dokumentation beginnt. So früh schaffe ich es dann doch nicht vor die Glotze, aber ab Mittag ist es mein Heimatsender.
Die Reportage zeigt die Norddeutschen wie sie wirklich sind, fern ab von Klischees, im normalen Alltag. Doch eines sind sie alle ehrlich, warmherzig, plietsch und vor allem bodenständig und alles läuft sutsche. Einige sind rau wie Dünenholz und andere (manchmal) maulfaul. All diese Charaktere komme in einer spannenden Doku zum Vorschein.
Na denn gaude Tied för de Glotze.
Da rühmt man sich mit Scripted-Reality, oder morbider ausgedrückt Harz V-Fernsehen, um Einschaltquoten zu generieren. Der NDR ging einen anderen Weg. Immer wieder nahm ich es im Programmm wahr, diesen "Tag der Norddeutschen", doch genaues konnte ich mir nicht darunter vorstellen. Dann war der Tag, der 10.11.2012, Beginn 6.00 Uhr. Die 24-Stunden-Dokumentation beginnt. So früh schaffe ich es dann doch nicht vor die Glotze, aber ab Mittag ist es mein Heimatsender.
Die Reportage zeigt die Norddeutschen wie sie wirklich sind, fern ab von Klischees, im normalen Alltag. Doch eines sind sie alle ehrlich, warmherzig, plietsch und vor allem bodenständig und alles läuft sutsche. Einige sind rau wie Dünenholz und andere (manchmal) maulfaul. All diese Charaktere komme in einer spannenden Doku zum Vorschein.
Na denn gaude Tied för de Glotze.
Sonntag, 14. Oktober 2012
Donnerstag, 11. Oktober 2012
Himmel oder Hölle?
Nun, irgendwann gehen wir alle mal auf den Gottesacker. Dafür gibt es bekanntlich eine Berufsgruppe welche sich Bestatter nennt, welcher dann die Formalien regelt. Diese Berufsgruppe kommt auch ohne mediale Werbung nicht wirklich aus, sodass sie es heute zu einem Blogeintrag schaffen.
Das Projekt liegt schon ein paar Tage auf meinem Tisch. Doch der Magendruck ist so groß, dass es ins Blog muss, um Luft zum atmen zu haben. Doch der Reihe nach. Vor wenigen Wochen kam es zu einem Kontakt zu der besagte Berufsgruppe. Schnell war klar, was die Gegenseite wollte. Die entsprechenden Parameter übermittelte ich gleich per Telefon an den Junior-Chef. Zu diesem Zeitpunkt ging ich davon aus, dass es eine gleichberechtigte Kommunikation im Hause des Bestatters gäbe. Doch ich sollte mich täuschen.
Ich fuhr zu dem Kontakt, wir besprachen die Eckrahmen und als wir dann zu der empfindlichen Stelle kamen, bog sich der Erste von 4 Sargnägeln. Der wurde so krumm, dass er abzubrechen drohte. Doch ich holte meine Kneifzange raus, um ihn wieder gerade zu biegen.
Es ging weiter, je mehr wir den Mediensarg auskleideten, desto arroganter wurde der mir gegenübersitzende. Auch die anwesende "Geldgeberin" war not amused. Doch hier zeigte sich, dass die Kommunikation in diesem Hause nicht funktioniert, denn ich hatte schon am Telefon die Eckdaten bekanntgegeben, so dass sich der eigentliche Sargnagel nicht hätte verbiegen dürfen. Egal weiter im Text.
Das Vorgespräch war schwierig und langatmig. Schließlich hatten wir die Kiste gedanklich zusammengeschustert. Alles wurde dann in ein papierndes Konstrukt gezwängt, um für die weiteren Arbeitsschritte eine Basis zu haben. Ich tat alles Notwendige dafür. Doch statt die "Zwingen" gemeinsam anzuziehen, entschloss sich die Gegenseite für eine andere Befestigungsart. Sie wollte lieber wasserlöslichen Leim.
Dieser braucht bekanntlich etwas länger zum trocknen, als eine gespannte Zwinge. Leider befand sich in dem Leim etwas, was da (wohlmöglich den Trocknungsprozess weiter verzögern) nicht hingehörte, so dass per Telefonat nochmals nachgefragt wurde. Gedultig erklärte ich die Zusammensetzung des Leimes, wobei meine Zwinge viel effektiver gewesen wäre, doch der Kunde ist ja König.
Allmählig musste das Material für die Kiste auch mal zugesägt werden, und die entsprechenden Inhalte dafür bestellt und aufbereitet werden. Die Bestellung zog sich. Nur auf Nachfragen per Mail und mit einer nicht zu beschreibenden Arroganz und Abgehobenheit des Gegenübers kamen dann auch die geforderten Materalien.
Mein Material war bereits zugesägt, wartete nur darauf mit entsprechenden Verbindungen zu einer medialen Kiste verbunden zu werden. Ich verband die Kiste, mit Verbindungen die auch bewährt sind, und so schnell nicht auseinander gehen. Da kam plötzlich die Erleuchtung des Gegenüber. Wir müssen da nochmal eine neue Verbindung einfügen....
Eine neue Verbindung? Sie kenne doch die bisherigen Verbindungen, welche Sie bereits abgesegnet hatten, und für gut befunden. Egal, ich will diese neue Verbindung, und außerdem noch eine Intarsie auf der Innenseite, am besten mit Beleuchtung, damit das auch alle sehen.
Aha. Haben Sie die Intarsie schon fertig vorliegen, oder muss ich die auch anfertigen? Nein, die besorge ich. Es vergingen wieder ein paar Tage. Die Kiste war bereits supertrocken. Dieser Kontakt entwickelte sich mehr und mehr zu einer täglichen Zerreißprobe. Wenn mich einer in die Kiste bringt, dann dieses Unternehmen. Aber bitte schön in eine Eichenkiste, ohne Intarsien und mit handgewebter Unterlegdecke.
Mittlerweile haben wir Woche Sieben. In der Zwischenzeit sind die grauen Haare um 4 gewachsen, der Kaffeekonsum um 2 Pakete in der Woche gestiegen und die Arbeitslust auf Null gesunken.Tote reden bekanntlich nicht, aber diese Menschen reden ebenfalls nicht, sondern sind arrogant und abgehoben. Da ist ein vermeintlicher Firmennachfolger, der sich aufspielt als würde ihm die Firma bereits gehören und auf der anderen Seite ist dort eine Person, die alle Fäden in den Händen zu halten scheint. Doch eines fehlt, und das ist Menschlichkeit. Menschlichkeit, egal ob ich dort als "Kunde" oder Geschäftspartner hinkomme. Nur mit Feingefühl kann ich auch eine Basis für Zusammenarbeit bilden - hier vermisse ich das.
Das Projekt liegt schon ein paar Tage auf meinem Tisch. Doch der Magendruck ist so groß, dass es ins Blog muss, um Luft zum atmen zu haben. Doch der Reihe nach. Vor wenigen Wochen kam es zu einem Kontakt zu der besagte Berufsgruppe. Schnell war klar, was die Gegenseite wollte. Die entsprechenden Parameter übermittelte ich gleich per Telefon an den Junior-Chef. Zu diesem Zeitpunkt ging ich davon aus, dass es eine gleichberechtigte Kommunikation im Hause des Bestatters gäbe. Doch ich sollte mich täuschen.
Ich fuhr zu dem Kontakt, wir besprachen die Eckrahmen und als wir dann zu der empfindlichen Stelle kamen, bog sich der Erste von 4 Sargnägeln. Der wurde so krumm, dass er abzubrechen drohte. Doch ich holte meine Kneifzange raus, um ihn wieder gerade zu biegen.
Es ging weiter, je mehr wir den Mediensarg auskleideten, desto arroganter wurde der mir gegenübersitzende. Auch die anwesende "Geldgeberin" war not amused. Doch hier zeigte sich, dass die Kommunikation in diesem Hause nicht funktioniert, denn ich hatte schon am Telefon die Eckdaten bekanntgegeben, so dass sich der eigentliche Sargnagel nicht hätte verbiegen dürfen. Egal weiter im Text.
Das Vorgespräch war schwierig und langatmig. Schließlich hatten wir die Kiste gedanklich zusammengeschustert. Alles wurde dann in ein papierndes Konstrukt gezwängt, um für die weiteren Arbeitsschritte eine Basis zu haben. Ich tat alles Notwendige dafür. Doch statt die "Zwingen" gemeinsam anzuziehen, entschloss sich die Gegenseite für eine andere Befestigungsart. Sie wollte lieber wasserlöslichen Leim.
Dieser braucht bekanntlich etwas länger zum trocknen, als eine gespannte Zwinge. Leider befand sich in dem Leim etwas, was da (wohlmöglich den Trocknungsprozess weiter verzögern) nicht hingehörte, so dass per Telefonat nochmals nachgefragt wurde. Gedultig erklärte ich die Zusammensetzung des Leimes, wobei meine Zwinge viel effektiver gewesen wäre, doch der Kunde ist ja König.
Allmählig musste das Material für die Kiste auch mal zugesägt werden, und die entsprechenden Inhalte dafür bestellt und aufbereitet werden. Die Bestellung zog sich. Nur auf Nachfragen per Mail und mit einer nicht zu beschreibenden Arroganz und Abgehobenheit des Gegenübers kamen dann auch die geforderten Materalien.
Mein Material war bereits zugesägt, wartete nur darauf mit entsprechenden Verbindungen zu einer medialen Kiste verbunden zu werden. Ich verband die Kiste, mit Verbindungen die auch bewährt sind, und so schnell nicht auseinander gehen. Da kam plötzlich die Erleuchtung des Gegenüber. Wir müssen da nochmal eine neue Verbindung einfügen....
Eine neue Verbindung? Sie kenne doch die bisherigen Verbindungen, welche Sie bereits abgesegnet hatten, und für gut befunden. Egal, ich will diese neue Verbindung, und außerdem noch eine Intarsie auf der Innenseite, am besten mit Beleuchtung, damit das auch alle sehen.
Aha. Haben Sie die Intarsie schon fertig vorliegen, oder muss ich die auch anfertigen? Nein, die besorge ich. Es vergingen wieder ein paar Tage. Die Kiste war bereits supertrocken. Dieser Kontakt entwickelte sich mehr und mehr zu einer täglichen Zerreißprobe. Wenn mich einer in die Kiste bringt, dann dieses Unternehmen. Aber bitte schön in eine Eichenkiste, ohne Intarsien und mit handgewebter Unterlegdecke.
Mittlerweile haben wir Woche Sieben. In der Zwischenzeit sind die grauen Haare um 4 gewachsen, der Kaffeekonsum um 2 Pakete in der Woche gestiegen und die Arbeitslust auf Null gesunken.Tote reden bekanntlich nicht, aber diese Menschen reden ebenfalls nicht, sondern sind arrogant und abgehoben. Da ist ein vermeintlicher Firmennachfolger, der sich aufspielt als würde ihm die Firma bereits gehören und auf der anderen Seite ist dort eine Person, die alle Fäden in den Händen zu halten scheint. Doch eines fehlt, und das ist Menschlichkeit. Menschlichkeit, egal ob ich dort als "Kunde" oder Geschäftspartner hinkomme. Nur mit Feingefühl kann ich auch eine Basis für Zusammenarbeit bilden - hier vermisse ich das.
Sonntag, 9. September 2012
DANKE!
Es hat sich doch gelohnt, der kleine Kerl hat ein neues Zuhause gefunden und muss nicht ins Tierheim.
Donnerstag, 6. September 2012
Suche dringend ein neues Zuhause
Ein Bekannter von mir muss schweren Herzens seinen Hund abgeben, weil neue Vermieter keine Haustiere dulden. Daher dieser Aufruf, wer gern auf den Hund kommen will, wäre dies eine gute Gelegenheit sich diesen kleinen Kerl anzusehen.
Es ist ein Golden Retriever, 4 Jahre alt, gut erzogen und kann auch mit Kindern. Er lebt in Leer, Ostfriesland. Sollte sich kein neues Zuhause finden, wäre das Tierheim die letzte Möglichkeit. Dieses soll verhindert werden.
Also wer Interesse für den kleinen Kerl hat, einfach melden!
Es ist ein Golden Retriever, 4 Jahre alt, gut erzogen und kann auch mit Kindern. Er lebt in Leer, Ostfriesland. Sollte sich kein neues Zuhause finden, wäre das Tierheim die letzte Möglichkeit. Dieses soll verhindert werden.
Also wer Interesse für den kleinen Kerl hat, einfach melden!
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