Dienstag, 5. Oktober 2010

Nordische Luft

Seit wenigen Stunden bin ich num hier in Meck-Pomm. Jetzt erstmal Klamotten verstauen, schnell dieses kurzen Blogeintrag schreiben... und ab auf die Piste.

Mittwoch, 22. September 2010

Miene leeve Vadderstadt...

Sie war vor kurzem am weggen Meer, wie sie es selbst ausdrückt. Typisch Sächsin, die solch Bezeichnung für Gezeiten-Meer findet.

Ich hingegen muss noch ein paar Tage warten, dann geht es auch für mich nach mehr als 8 Monaten mal wieder an die heimatliche Küste. Zu groß ist mittlerweile die Sehnsucht nach Wind, raue See, Fischbrötchen und Klönschnack up Platt. Wie lange ich dem Sachsenland fern bleibe weiß ich noch nicht, ich werde die Zeit nutzen, um meine Akkus wieder aufzufüllen, Freunde zu treffen, vielleicht dem Sonnenuntergang am Ostseestrand zusehen, oder einfach mal die Gedanken in den Sandstrand malen. Einen festgelegten Plan habe ich nicht, brauche ich auch nicht, denn es ist eine (fast) arbeitsfreie Auszeit. Zwar habe ich mein mobiles Büro im Koffer, doch ob ich diesen auspacke, wir werden sehen...

Sonntag, 19. September 2010

Freitag, 17. September 2010

Der letzte formale Schritt

Heute am frühen Nachmittag schellte das Telefon, am anderen Ende der Vorsitzendes des von mir zu verlassenden Vereines.

Er war leicht erbost darüber, welche Mails ich denn rumschicken würde - dabei habe ich lediglich ein weiteres V-Mitglied gebeten zu einem Treffen zu erscheinen. Nicht mehr, nicht weniger. Da er nun schon am Telefon war, teilte ich ihm auch mit, dass ich mich zu einem Schritt entschlossen habe, den der Verein nachhaltig prägen wird. Aufgrund auch ihm bekannter Dinge, sehe ich keine andere Möglichkeit.

Er nahm es ohne Widerworte zur Kenntnis. Meinte aber auch, dass es nicht der angemessene Rahmen wäre, so zu handeln. Nun, wie dem auch sei, Details müssen hier nicht stehen, doch gibt es Dinge, die selbst er lange gewusst hat, um entsprechend zu handeln. Da er dieses nicht tat, muss er mit dieser Konsequenz leben.

Nun kann mir der ein oder andere unterstellen, dass ich vereinsschädigendes Verhalten betreibe, dem muss ich leider widersprechen. Wer die genauen Hintergründe kennt, der wird verstehen warum ich diesen Schritt vollzog.

Der letzte formale Schritt wird am Montag folgen. Punkt, Aus - - Ende.

Donnerstag, 16. September 2010

Zu arm für ein Foto


Als ich heute Morgen auf die stadteigene Webseite schaute, war ich doch überrascht mit welchen Mitteln die Kommune selbst Öffentlichkeitsarbeit betreibt. Auf der Webseite befindet sich ein Foto, dass nachweislich aus einer Bildatenbank stammt, die ihr Wasserzeichen inmitten des Bildes platzierte.

Nun sind ja Wasserzeichen nicht zur Verschönerung des Bildes gedacht, sondern sollen potentielle Bildmauser davon abhalten, die geistigen Werke einfach zu kopieren. Schlieslich steht dem der §22 des KunstUrhG entgegen.

Der Verfasser des Artikel hat es sich zudem sehr einfach gemacht, indem er das Vorschaubild kopierte, die Abmaße des Bildes maginal veränderte, um es dann in die eigene Webseite zu integrieren. Dabei wäre es sicherlich ein Leichtes gewesen, dass Bild käuflich zu erwerben (vielleicht muss hier erst um höherliegende Erlaubnis gefragt werden?) oder die Kasse des Haushaltes ist mehr als leer,dass zu solchen Mitteln gegriffen werden muss.

Dabei gäbe es eine Einfache Lösung. Es gibt genügend Vereine, die sicherlich Bildmaterial zur Verfügung stellen könnten, wenn sie denn gefragt würden - aber nein, stattdessen wählen die Administratoren diesen Weg.

In der entsprechenden Stelle indes gibt man sich ahnungslos, so eine schnelle Recherche. Man verwies auf den entsprechenden Ansprechpartner, dieser ist allerdings erst am 29.09. wieder zu sprechen, sein Zögling dagegen sei in einer Beratung, also auch nicht zu sprechen. Ich kann nur hoffen, dass die Damen und Herren Kommunalvertreter alsbald merken, was sie dort angerichtet haben. Vielleicht bemerkt ja die Bilddatenbank bis zum 29.09. das das Foto geliehen wurde, was dann die "Leihgebühr" kostet wird die Stadt nicht gerade erfreuen - auch ich kann aus der Praxis davon erzählen... Gern freue ich mich auf einen Anruf aus dem Rathaus ;)

Auch Daniel Große, freier Journalist schrieb schon über das Thema.

Nachtrag zum Beitrag:

12:59 Uhr wie ich gerade sehe, ist die Grafik gegen das Original ausgetauscht worden. Würde auch wundern, wenn das so im Netz stehen bleiben würde.

Montag, 13. September 2010

Mit einem blauen Auge , oder der freie Abschuss

Ich mag gar nicht daran denken, was letzte Woche Freitag passierte, um die möglichen Folgen daraus zu skizzieren. Es bezieht sich auf den vorherigen Post, dieser hat ja schon durchklingen lassen, was ich vorhabe. Doch letzte Woche Freitag bekam die noch lauwarme Suppe richtig Würze, sodass es zu einem flammenden Inferno werden könnte.

Grund für die Überwürzung war eine Telefonat mir einer Institution, die entscheident in der Vereinslandschaft mitwirkt, allerdings an einer Position wo sie meist überlegen ist, viel Zeit keine Rolle spielt, und zudem wohlmöglich auch zum Nachteil des Vereins wirken kann.

Die Aussage dieser Institution hat mich sehr nachdenklich gemacht, schriftlich habe ich das Ganze noch nicht, hoffe aber, dass kommende Woche papierliche Klarkeit im Kasten ist. Auf die Begründung bin ich ebenso gespannt - denn die ist davon abhängig, was als nächstes zu tun ist.

Die Folgen aus der Entscheidung möchte ich nicht annähernd skizzieren, eines ist gewiss, ob es (nur) ein blaues Auge gibt, bezweifle ich. Wenn dann wird diese Institution ihre Sache richtig machen, dass würde bedeuten, dass die Sache nicht ohne Aufwand aus der Welt zu schaffen ist. Wer was zu verantworten hat, müssen diejenigen klären die das Ganze initiiert haben. Dennoch wird es unangenehme Fragen geben - zumindest von meiner Seite.

Das Ende eines Bloggerlebens

Bloggen an sich ist eine tolle Sache, egal zu welcher Thematik, doch das Durchhaltevermögen ist der Begleiter, der diese Art der Kommunikati...