Heute am frühen Nachmittag schellte das Telefon, am anderen Ende der Vorsitzendes des von mir zu verlassenden Vereines.
Er war leicht erbost darüber, welche Mails ich denn rumschicken würde - dabei habe ich lediglich ein weiteres V-Mitglied gebeten zu einem Treffen zu erscheinen. Nicht mehr, nicht weniger. Da er nun schon am Telefon war, teilte ich ihm auch mit, dass ich mich zu einem Schritt entschlossen habe, den der Verein nachhaltig prägen wird. Aufgrund auch ihm bekannter Dinge, sehe ich keine andere Möglichkeit.
Er nahm es ohne Widerworte zur Kenntnis. Meinte aber auch, dass es nicht der angemessene Rahmen wäre, so zu handeln. Nun, wie dem auch sei, Details müssen hier nicht stehen, doch gibt es Dinge, die selbst er lange gewusst hat, um entsprechend zu handeln. Da er dieses nicht tat, muss er mit dieser Konsequenz leben.
Nun kann mir der ein oder andere unterstellen, dass ich vereinsschädigendes Verhalten betreibe, dem muss ich leider widersprechen. Wer die genauen Hintergründe kennt, der wird verstehen warum ich diesen Schritt vollzog.
Der letzte formale Schritt wird am Montag folgen. Punkt, Aus - - Ende.
Freitag, 17. September 2010
Donnerstag, 16. September 2010
Zu arm für ein Foto

Als ich heute Morgen auf die stadteigene Webseite schaute, war ich doch überrascht mit welchen Mitteln die Kommune selbst Öffentlichkeitsarbeit betreibt. Auf der Webseite befindet sich ein Foto, dass nachweislich aus einer Bildatenbank stammt, die ihr Wasserzeichen inmitten des Bildes platzierte.
Nun sind ja Wasserzeichen nicht zur Verschönerung des Bildes gedacht, sondern sollen potentielle Bildmauser davon abhalten, die geistigen Werke einfach zu kopieren. Schlieslich steht dem der §22 des KunstUrhG entgegen.
Der Verfasser des Artikel hat es sich zudem sehr einfach gemacht, indem er das Vorschaubild kopierte, die Abmaße des Bildes maginal veränderte, um es dann in die eigene Webseite zu integrieren. Dabei wäre es sicherlich ein Leichtes gewesen, dass Bild käuflich zu erwerben (vielleicht muss hier erst um höherliegende Erlaubnis gefragt werden?) oder die Kasse des Haushaltes ist mehr als leer,dass zu solchen Mitteln gegriffen werden muss.
Dabei gäbe es eine Einfache Lösung. Es gibt genügend Vereine, die sicherlich Bildmaterial zur Verfügung stellen könnten, wenn sie denn gefragt würden - aber nein, stattdessen wählen die Administratoren diesen Weg.
In der entsprechenden Stelle indes gibt man sich ahnungslos, so eine schnelle Recherche. Man verwies auf den entsprechenden Ansprechpartner, dieser ist allerdings erst am 29.09. wieder zu sprechen, sein Zögling dagegen sei in einer Beratung, also auch nicht zu sprechen. Ich kann nur hoffen, dass die Damen und Herren Kommunalvertreter alsbald merken, was sie dort angerichtet haben. Vielleicht bemerkt ja die Bilddatenbank bis zum 29.09. das das Foto geliehen wurde, was dann die "Leihgebühr" kostet wird die Stadt nicht gerade erfreuen - auch ich kann aus der Praxis davon erzählen... Gern freue ich mich auf einen Anruf aus dem Rathaus ;)
Auch Daniel Große, freier Journalist schrieb schon über das Thema.
Nachtrag zum Beitrag:
12:59 Uhr wie ich gerade sehe, ist die Grafik gegen das Original ausgetauscht worden. Würde auch wundern, wenn das so im Netz stehen bleiben würde.
Montag, 13. September 2010
Mit einem blauen Auge , oder der freie Abschuss
Ich mag gar nicht daran denken, was letzte Woche Freitag passierte, um die möglichen Folgen daraus zu skizzieren. Es bezieht sich auf den vorherigen Post, dieser hat ja schon durchklingen lassen, was ich vorhabe. Doch letzte Woche Freitag bekam die noch lauwarme Suppe richtig Würze, sodass es zu einem flammenden Inferno werden könnte.
Grund für die Überwürzung war eine Telefonat mir einer Institution, die entscheident in der Vereinslandschaft mitwirkt, allerdings an einer Position wo sie meist überlegen ist, viel Zeit keine Rolle spielt, und zudem wohlmöglich auch zum Nachteil des Vereins wirken kann.
Die Aussage dieser Institution hat mich sehr nachdenklich gemacht, schriftlich habe ich das Ganze noch nicht, hoffe aber, dass kommende Woche papierliche Klarkeit im Kasten ist. Auf die Begründung bin ich ebenso gespannt - denn die ist davon abhängig, was als nächstes zu tun ist.
Die Folgen aus der Entscheidung möchte ich nicht annähernd skizzieren, eines ist gewiss, ob es (nur) ein blaues Auge gibt, bezweifle ich. Wenn dann wird diese Institution ihre Sache richtig machen, dass würde bedeuten, dass die Sache nicht ohne Aufwand aus der Welt zu schaffen ist. Wer was zu verantworten hat, müssen diejenigen klären die das Ganze initiiert haben. Dennoch wird es unangenehme Fragen geben - zumindest von meiner Seite.
Grund für die Überwürzung war eine Telefonat mir einer Institution, die entscheident in der Vereinslandschaft mitwirkt, allerdings an einer Position wo sie meist überlegen ist, viel Zeit keine Rolle spielt, und zudem wohlmöglich auch zum Nachteil des Vereins wirken kann.
Die Aussage dieser Institution hat mich sehr nachdenklich gemacht, schriftlich habe ich das Ganze noch nicht, hoffe aber, dass kommende Woche papierliche Klarkeit im Kasten ist. Auf die Begründung bin ich ebenso gespannt - denn die ist davon abhängig, was als nächstes zu tun ist.
Die Folgen aus der Entscheidung möchte ich nicht annähernd skizzieren, eines ist gewiss, ob es (nur) ein blaues Auge gibt, bezweifle ich. Wenn dann wird diese Institution ihre Sache richtig machen, dass würde bedeuten, dass die Sache nicht ohne Aufwand aus der Welt zu schaffen ist. Wer was zu verantworten hat, müssen diejenigen klären die das Ganze initiiert haben. Dennoch wird es unangenehme Fragen geben - zumindest von meiner Seite.
Donnerstag, 19. August 2010
Einfach ablegen-Seelenentlastung
Blogs sind unter anderem auch dazu da, mal etwas niederzuschreiben, was mich bewegt. Heute ist so ein Eintrag fällig.
Seit 8 Monaten stehe ich einem Verein vor, der sich auf die Fahnen geschrieben hat, die Möglichkeiten des Internets zu nutzen. Welche Möglichkeiten das sind, stelle ich nun in Frage. Doch das allein wäre hier kein Eintrag wert. Warum ich diesen Post blogge liegt daran, dass personelle und persönliche Dinge, die die Arbeit des Vereines massiv behindern, auch mich als Vorstandsmitglied angehen.
Es geht auch um die generelle Frage, wo will der Verein hin und wie stellt er sich zukünftig öffentlich auf. Doch um dieses Ziel zu schaffen, bedarf es einer gemeinsamen Strategie - diese gibt es im restlichen Vorstand aber nicht. Seit meinem Amtsantritt vor 8 Monaten habe ich versucht, sowohl dem Rest des Vorstandes als auch den Mitlgiedern klar zu machen, was wir wollen, dass bestimmte Veränderungen her müssen, um den Verein sowohl personell, als auch wirtschaftlich am Leben zu halten. Doch meine Bemühungen wurden abgeblockt und ausgebremst.
Wir hatten also 8 Monate Zeit, gemeinsam etwas für alle und den Verein zu tun - nach diesen 8 Monaten muss ich das Projekt für gescheitert erklären. Denn keiner ist gewillt nur ein Stück Opfer zu bringen, um den Verein zu retten. Der Rest des Vorstandes, hat zwar im Ansatz erkannt was zu tun ist, doch ob das Ruder nun noch rumzureißen ist, bezweifle ich.
In wenigen Tagen ist Stadtfest, auch wir als Verein werden daran teilnehmen. Doch es wird eine personelle Katastrophe. Die Mitgliederzahl stagniert seit Jahren, somit werden noch nicht einmal eine Hand voll Mitglieder präsent sein. Doch die Fahne hoch im Wind stehend.
Ich habe für mich entgültig entschieden, dass ich zum 31.12. mein Amt niederlege. Mit meinem Ausscheiden wird auch der Verein in die Geschichte eingehen, oder es findet sich ein neuer. Der Vorsitzende will noch immer an diesem Projekt festhalten - kann er gern tun, doch muss er sich auch bewusst sein, dass was er tut, nur gemeinsam geht und nicht im Alleingang mit Sturheit und Dickköpfigkeit.
Seit 8 Monaten stehe ich einem Verein vor, der sich auf die Fahnen geschrieben hat, die Möglichkeiten des Internets zu nutzen. Welche Möglichkeiten das sind, stelle ich nun in Frage. Doch das allein wäre hier kein Eintrag wert. Warum ich diesen Post blogge liegt daran, dass personelle und persönliche Dinge, die die Arbeit des Vereines massiv behindern, auch mich als Vorstandsmitglied angehen.
Es geht auch um die generelle Frage, wo will der Verein hin und wie stellt er sich zukünftig öffentlich auf. Doch um dieses Ziel zu schaffen, bedarf es einer gemeinsamen Strategie - diese gibt es im restlichen Vorstand aber nicht. Seit meinem Amtsantritt vor 8 Monaten habe ich versucht, sowohl dem Rest des Vorstandes als auch den Mitlgiedern klar zu machen, was wir wollen, dass bestimmte Veränderungen her müssen, um den Verein sowohl personell, als auch wirtschaftlich am Leben zu halten. Doch meine Bemühungen wurden abgeblockt und ausgebremst.
Wir hatten also 8 Monate Zeit, gemeinsam etwas für alle und den Verein zu tun - nach diesen 8 Monaten muss ich das Projekt für gescheitert erklären. Denn keiner ist gewillt nur ein Stück Opfer zu bringen, um den Verein zu retten. Der Rest des Vorstandes, hat zwar im Ansatz erkannt was zu tun ist, doch ob das Ruder nun noch rumzureißen ist, bezweifle ich.
In wenigen Tagen ist Stadtfest, auch wir als Verein werden daran teilnehmen. Doch es wird eine personelle Katastrophe. Die Mitgliederzahl stagniert seit Jahren, somit werden noch nicht einmal eine Hand voll Mitglieder präsent sein. Doch die Fahne hoch im Wind stehend.
Ich habe für mich entgültig entschieden, dass ich zum 31.12. mein Amt niederlege. Mit meinem Ausscheiden wird auch der Verein in die Geschichte eingehen, oder es findet sich ein neuer. Der Vorsitzende will noch immer an diesem Projekt festhalten - kann er gern tun, doch muss er sich auch bewusst sein, dass was er tut, nur gemeinsam geht und nicht im Alleingang mit Sturheit und Dickköpfigkeit.
Dienstag, 10. August 2010
Mal was positives
heute gibt es dann doch mal ein Erfolgserlebnis zu melden, ein Teil eines Großauftrages kam heute druckfrisch vom "DruckermeinesVertrauens" per Post. Das Paket schnell aufgemacht und nachgesehen.... Alles Bestens.
Zudem kam heute auch wie bestellt Anziehsachenware. Auch hier alles im grünen Bereich. Nachher wird noch ein weiterer Druckauftrag abgeholtm bin gespannt ob die auch so ordentlich gearbeitet haben... Dann wäre der Tag perfekt.
Nur Erfolgserlebnisse heute. Das kann eigentlich so bleiben.
Im Übrigen die Mützenware ist noch nicht angekommen (...)
Zudem kam heute auch wie bestellt Anziehsachenware. Auch hier alles im grünen Bereich. Nachher wird noch ein weiterer Druckauftrag abgeholtm bin gespannt ob die auch so ordentlich gearbeitet haben... Dann wäre der Tag perfekt.
Nur Erfolgserlebnisse heute. Das kann eigentlich so bleiben.
Im Übrigen die Mützenware ist noch nicht angekommen (...)
Montag, 9. August 2010
Ende gut - alles gut?
Es ist eine neue Woche und die versprcith mehr als spannend zu werden, denn die Stickerei hat signalisiert, dass sie neu produzieren will, ohne Allüren. Ich bin mehr als gespannt, was mich in den kommenden Tagen per Post erwartet.
....
....
Dienstag, 3. August 2010
Highway to Hell mit Basecap
treffender kann die Überschrift nicht sein, doch der Reihe nach.
Seit einigen Wochen sitze ich an einem Projekt, was eigentlich schnell von der Hand gehen sollte, doch durch mir nicht bekannte Ümstände verzögerte der zu Befriedigende seine abzugebende Meinung. Wochen zogen ins Land, dann entlich eine Rückmeldung. Schnell leitete ich alles dafür notwenige in die Wege.
Es vergingen ein paar Tage und das Vorabergebnis war per Post auf meinem Tisch geflogen, doch bei näherer Begutachtung sah ich dann, dass hier etwas nicht stimmen konnte. Der zu Befriedigende sah das genauso, also muss neu gemacht werden, wieder mit Vorabzug. Der sah vielversprechend aus. Also erneute Rückmeldung und es konnte richtig losgelegt werden. Der Dritte im Bunde legte dann auch los, so sehr, dass er sicher erst zum Schluss bemerkte welchen Murks er dort anstellte.
Zudem besaß er die Dreistigkeit, seinen Pfusch auch noch in einem Karton zu verpacken, um es mir postwendent zuzustellen. Ich habe nichts gegen Fehlerquote, doch diese sollte sich wenn überhaupt im Promille-Bereich bewegen, wenn aber mehr als 50 Ausschuss rauskommen, dann gehe ich innerlich nicht nur an die Decke, sondern könnte Wände mit Kopf einreißen. Die Nerven liegen mehr als blank. Unzählige Telefonate, Emails und Co. haben eine Ebene geschaffen, wo eigentlich klar sein sollte, was zu tun ist. Doch die Erfahrung hat wieder einmal gezeigt, wenn du dich auf andere verlässt, dann bist du (unter Umständen) verlassen.
So wird das Spielchen "Päckchen wechsle Dich" noch weiter gehen, mit Blickrichtung der Kostenuhr, die sich u.U. weiter drehen wird. Doch dem Treiben setze ich morgen ein Ende.
Ich bauche erstmal einen Schnaps.
Seit einigen Wochen sitze ich an einem Projekt, was eigentlich schnell von der Hand gehen sollte, doch durch mir nicht bekannte Ümstände verzögerte der zu Befriedigende seine abzugebende Meinung. Wochen zogen ins Land, dann entlich eine Rückmeldung. Schnell leitete ich alles dafür notwenige in die Wege.
Es vergingen ein paar Tage und das Vorabergebnis war per Post auf meinem Tisch geflogen, doch bei näherer Begutachtung sah ich dann, dass hier etwas nicht stimmen konnte. Der zu Befriedigende sah das genauso, also muss neu gemacht werden, wieder mit Vorabzug. Der sah vielversprechend aus. Also erneute Rückmeldung und es konnte richtig losgelegt werden. Der Dritte im Bunde legte dann auch los, so sehr, dass er sicher erst zum Schluss bemerkte welchen Murks er dort anstellte.
Zudem besaß er die Dreistigkeit, seinen Pfusch auch noch in einem Karton zu verpacken, um es mir postwendent zuzustellen. Ich habe nichts gegen Fehlerquote, doch diese sollte sich wenn überhaupt im Promille-Bereich bewegen, wenn aber mehr als 50 Ausschuss rauskommen, dann gehe ich innerlich nicht nur an die Decke, sondern könnte Wände mit Kopf einreißen. Die Nerven liegen mehr als blank. Unzählige Telefonate, Emails und Co. haben eine Ebene geschaffen, wo eigentlich klar sein sollte, was zu tun ist. Doch die Erfahrung hat wieder einmal gezeigt, wenn du dich auf andere verlässt, dann bist du (unter Umständen) verlassen.
So wird das Spielchen "Päckchen wechsle Dich" noch weiter gehen, mit Blickrichtung der Kostenuhr, die sich u.U. weiter drehen wird. Doch dem Treiben setze ich morgen ein Ende.
Ich bauche erstmal einen Schnaps.
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