Das Jahr 2014 werde ich so schnell nicht vergessen, denn dieses ist für mich ein sehr Besonderes. Schon Ende 2013 zeichnete sich ab, dass auch 2014 ein Jahr werden wird, indem ich beruflich zufrieden sein kann und das mehr als je zuvor.
Ich krämpelte die Ärmel noch höher, um mein Arbeitspensum noch weiter zu steigern. Durch meine Neuausrichtung in der Dienstleistungspalette ergaben sich auch neue Betätigungsfelder, welche auch einen anderen Kundenkreis nach sich zieht. Es sind Kunden die um den Mehrwert meiner Arbeit wissen und denen es nicht um das Feilschen von Preisen geht. Ich gewann neue Kunden hinzu, gab aber auch andere (mit denen ich sowieso nicht mehr arbeiten wollte) ab. Dieser Umstand wirkt sich auch auf mich selbst aus. Ich bin viel entspannter und das zeigen auch die Zahlen.
Beruflichen Erfolg zu haben ist das eine, privates Glück zu finden das andere. 2014 ist auch das Jahr des privaten Glücks. Die Grundlage dafür wurde bereits 2013 gelegt. Es gibt eine Person an meiner Seite, die gemeinsam mit mir an einem Strang zieht. Jeder zu gleichen Teilen. In kleinen Schritten bauten wir im Jahr 2014 unsere "Haus", um darin zu wohnen.
So wurde mein Lebensmittelpunkt erneut verschoben. Ich kehrte im Juli 2014 der Parthestadt Taucha den Rücken. 12 Jahre lebte ich in dieser Stadt, lernte Menschen kennen, denen ich heute noch verbunden bin, aber auch beruflich werde ich mit dieser Stadt weiterhin verbunden bleiben.
Die Monate verliefen wie im Fluge, bis zum September. Dieser Monat sollte der Höhepunkt des Jahres werden. Es stand meine Hochzeit an. Nun werden viele sagen, nach so kurzer Zeit diesen Schritt zu gehen, sei gewagt. Nun, wenn zwei Herzen genauso denken wie der Bauch und es einfach passt, warum dann nicht? So wurde in diesem Monat also der Ehehafen angelaufen. Für mich eine ebenso neue Erfahrung. 9 Monate Planung ließen diesen Tag zu einem unvergessenem Erlebnis werden.
Seither schweißt es die Beziehung noch mehr zusammen, als sie es bisher schon tat. Ich bin endlich angekommen. Ich kann sagen, dass ich bis hierher alles richtig gemacht habe, auch beruflich. Meiner Firma geht es gut, die Zahlen sprechen für sich und auch der Steuerberater freut sich :-)
Nun kann ich frohen Mutes und mit einem mehr als guten Gefühl in das Jahr 2015 gehen.
Ich wünsche allen Lesern ebenso ein erfolgreiches Jahr 2015.
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Mittwoch, 31. Dezember 2014
Sonntag, 15. September 2013
Der Blick auf....
In den letzten Monaten hörte ich immer wieder, dass es doch gar nicht mehr gesund sein kann, so wie ich aussehe.
Nun, es ist unbestritten, dass ich in den letzten 7 Monaten viel an Gewicht verloren habe, aber der Blick in den Spiegel finde ich immer noch ansehnlich. Also kann das doch alles gar nicht so schlimm sein, wie es aussieht.
Doch diese Aussage beschäftigt mich dann doch irgendwie und ich suchte den Weg auf die Waage. Als ich auf selbiger stand wurde mir dann doch schon anders. Ich musste zweimal lesen, um zu begreifen was da wirklich für eine Zahl stand. Einerseits kann ich die Aussage, Anderer verstehen, doch die eigene Wahrnehmung ist eine andere.
Trotzdem sollte ich mir Gedanken machen, wie es in dieser Sache weiter gehen soll. Immerhin sind in 7 Monaten fast 35 Kilo gefallen. Eine Menge. Unwohl fühle ich mich deswegen nicht, im Gegenteil. Doch die Denke muss eine andere werden, damit die Kilos nicht noch mehr fallen.
Nun, es ist unbestritten, dass ich in den letzten 7 Monaten viel an Gewicht verloren habe, aber der Blick in den Spiegel finde ich immer noch ansehnlich. Also kann das doch alles gar nicht so schlimm sein, wie es aussieht.
Doch diese Aussage beschäftigt mich dann doch irgendwie und ich suchte den Weg auf die Waage. Als ich auf selbiger stand wurde mir dann doch schon anders. Ich musste zweimal lesen, um zu begreifen was da wirklich für eine Zahl stand. Einerseits kann ich die Aussage, Anderer verstehen, doch die eigene Wahrnehmung ist eine andere.
Trotzdem sollte ich mir Gedanken machen, wie es in dieser Sache weiter gehen soll. Immerhin sind in 7 Monaten fast 35 Kilo gefallen. Eine Menge. Unwohl fühle ich mich deswegen nicht, im Gegenteil. Doch die Denke muss eine andere werden, damit die Kilos nicht noch mehr fallen.
Donnerstag, 27. Juni 2013
Der Unbekannte und der Neue
Es ist schon ein paar Tage her, dass ich mein Profilbild bei Facebook änderte. Die Reaktionen darauf hätten ehrlicher nicht sein können. Mit diesem Bild hielt ich mir selbst einen Spiegel vor, in den ich sehen musste! Ganz bewusst musste, und nicht wollte.
Meine Umwelt sagte mir, dass hier eine Veränderung eingetreten ist, die ich doch selbst hätte sehen müssen, doch ich wollte sie nicht sehen. Ich bin ein Meister im Verdrängen. Doch dieses Bild löste auch eine Aktion aus, die ich mir so nie erträumt hätte. Ich bekam einen Anruf. Am anderen Ende eine Person, die ich bisweilen nur aus dem Netz kannte. Die Worte, welche diese Person zu meinem Profilfoto sagte, entsprachen alle dem festgehaltenen Augenblick. Doch woher konnte sie das alles sehen? Ich sah da nichts. Es folgte ein Angebot für ein Foto-Shooting. Foto-Shooting? Ich? Niemals, dachte ich.
Ich brauchte ein paar Tage Bedenkzeit. Immer wieder beschäftigte mich dieser Gedanke, sah mir das Profilbild bei Facebook an und dachte an die Worte, welche am Telefon rüberschallten.
Dann rief ich diese Person an. Ja, ich will dieses Shooting machen, aber ich sage dir gleich, ich bin nicht fotogen. Am anderen Ende kamen dann folgende Sätze "Ich will gern eine Seite von Dir zeigen, die Du vielleicht selbst nicht kennst" "Glaube mir, jeder ist fotogen, auf eine besondere Art und Weise"!
Dann stand der Termin, der 26.6.2013, irgendwo in Leipzig. Ich war nervös. Was würde mich erwarten, wie würde das Shooting verlaufen? Doch meine Gedanken waren unbegründet. Ganz im Gegenteil, es war eine Erfahrung, die ich so zum ersten Mal machte, und es nicht bereute.
Auch wenn es eine Momentaufnahme ist, genau aus diesem Grund wollte ich das Shooting. Es ist ein Moment, den ich für mich festhalten wollte. Ein Moment, der mit vielen Emotionen verbunden war. Jetzt wurde die Veränderung besonders deutlich.
Die Fotos zeigen eine Seite, die ich selbst so noch nicht gesehen habe. Es sind viele Fotos entstanden, teilweise farbig, teilweise in schwarz/weiss. Ich mag diese Bilder sehr, sie strahlen etwas aus, was ich nicht beschreiben kann. Die Reaktionen auf diese Fotos, welche die Fotografin schon bei Facebook im Auszug veröffentlicht hat, sind sehr positiv. Ich muss zugeben, es macht mich schon ein wenig stolz, was das Fotoshooting für eine Seite "gemalt" hat. Einige Fotos werden auch auf Papier für die Ewigkeit festgehalten. Und es wird nicht das letzte Mal sein, dass ich vor einer Kamera stehe. Ich freue mich schon heute auf den zweiten Teil des Shootings.
Meine Umwelt sagte mir, dass hier eine Veränderung eingetreten ist, die ich doch selbst hätte sehen müssen, doch ich wollte sie nicht sehen. Ich bin ein Meister im Verdrängen. Doch dieses Bild löste auch eine Aktion aus, die ich mir so nie erträumt hätte. Ich bekam einen Anruf. Am anderen Ende eine Person, die ich bisweilen nur aus dem Netz kannte. Die Worte, welche diese Person zu meinem Profilfoto sagte, entsprachen alle dem festgehaltenen Augenblick. Doch woher konnte sie das alles sehen? Ich sah da nichts. Es folgte ein Angebot für ein Foto-Shooting. Foto-Shooting? Ich? Niemals, dachte ich.
Ich brauchte ein paar Tage Bedenkzeit. Immer wieder beschäftigte mich dieser Gedanke, sah mir das Profilbild bei Facebook an und dachte an die Worte, welche am Telefon rüberschallten.
Dann rief ich diese Person an. Ja, ich will dieses Shooting machen, aber ich sage dir gleich, ich bin nicht fotogen. Am anderen Ende kamen dann folgende Sätze "Ich will gern eine Seite von Dir zeigen, die Du vielleicht selbst nicht kennst" "Glaube mir, jeder ist fotogen, auf eine besondere Art und Weise"!
Dann stand der Termin, der 26.6.2013, irgendwo in Leipzig. Ich war nervös. Was würde mich erwarten, wie würde das Shooting verlaufen? Doch meine Gedanken waren unbegründet. Ganz im Gegenteil, es war eine Erfahrung, die ich so zum ersten Mal machte, und es nicht bereute.
Auch wenn es eine Momentaufnahme ist, genau aus diesem Grund wollte ich das Shooting. Es ist ein Moment, den ich für mich festhalten wollte. Ein Moment, der mit vielen Emotionen verbunden war. Jetzt wurde die Veränderung besonders deutlich.
Die Fotos zeigen eine Seite, die ich selbst so noch nicht gesehen habe. Es sind viele Fotos entstanden, teilweise farbig, teilweise in schwarz/weiss. Ich mag diese Bilder sehr, sie strahlen etwas aus, was ich nicht beschreiben kann. Die Reaktionen auf diese Fotos, welche die Fotografin schon bei Facebook im Auszug veröffentlicht hat, sind sehr positiv. Ich muss zugeben, es macht mich schon ein wenig stolz, was das Fotoshooting für eine Seite "gemalt" hat. Einige Fotos werden auch auf Papier für die Ewigkeit festgehalten. Und es wird nicht das letzte Mal sein, dass ich vor einer Kamera stehe. Ich freue mich schon heute auf den zweiten Teil des Shootings.
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