Freitag, 30. Mai 2014

Kostenlose Dummheit mit fadem Beigeschmack

Auch wenn dieses ein privates Blog ist, wo es keine dienstlichen Dinge zu lesen gibt, muss ich heute eine Ausnahme machen.

Dieser Post dient auch dazu, dem angestauten Druck die Luft zu nehmen, damit ich einigermaßen fröhlich ins Wochenende gehen kann. Doch der Reihe nach.

Seit 2008 arbeite ich mit einer Berufsgruppe als Kunde, die sehr speziell ist. Immer wieder kam es zu Spannungen, sodass die Grenzen neu abgesteckt werden mussten. Doch ich hatte mich im Verlauf dieser Zusammenarbeit damit abgefunden. Doch gestern gab es eine Begegenheit, die an Arroganz und Respektlosigkeit nicht zu übertreffen ist.

Seit geraumer Zeit war ich wieder einmal für diesen Kunden tätig, wie so oft, zeitnah machte ich meine Arbeit. Doch der Kunde hat eben eine andere Auffassung von Arbeitszeit, die bei ihm bis 22.30 Uhr geht, wenn möglich noch länger. So kam es nicht selten vor, dass mein Telefon mehrfach um diese Uhrzeit klingelte, wenn möglich auch noch später, um Nichttigkeiten mitzuteilen. Denn eine E-Mail zu schreiben, ist ja nicht möglich, an eine SMS gar nicht zu denken. 

Irgendwann reichte es mir dann auch mal und ich schrieb eine E-Mail an die betreffende Person. Die Antwort war dumm, arrogant und respektlos. Sinngemäß hieß es darin, ich hätte nicht zu entscheiden, wann ich angerufen werde dürfe - Hallo? Ich habe sehr wohl zu entscheiden, wann ich abends angerufen werden darf. Denn es geht hier schlichtweg auch um mein Privatleben.

Ich kommentierte diese E-Mail nicht weiter. Wenige Tage später wurde ich aufgefordert die Zugänge zum Kundenprojekt mittzuteilen. So liegt der Gedanke nahe, dass ich abgesägt werden soll. Derjenige, der nun das Projekt weiterführen wird, scheint eine Person zu sein, die einen Schulabschluss womöglich auf dem Rummel an einer Losbude geschossen hat, zudem bespielt er Kanäle in sozialen Netzwerken, da muss der Rotstift in jedem Satz einen Strich machen und zu allem Übel dürfte sich auch eine bestimmte Institution dafür interessieren, welche Einkünfte dieser Herr hat, wenn er einer Vollzeitbeschäftigung nachgeht, statt der suggerierten 14,9 Stunden wie es von Amtswegen heißt.

Alle Anstregungen die unternommen wurden, um das Image des Kunden zu heben, auch durch mein Zutun, werden nun durch diese Entscheidung ins Gegenteil umgekehrt. Auch wenn der Kunde Geld spart, einen wirklichen Erfolg wird er damit nicht haben.

Ich kann nur hoffen, dass er die drei Rechnungen, welche eine nicht unerhebliche Höhe ausweisen, zeitnah bezahlt. Ansonsten sehen wir uns dann an andere Stelle wieder. Denn das Urheberrecht ist hier klar auf meiner Seite.

Egal was in einer Zusammenarbeit auch immer passiert - beide Seiten sollten das Gespräch suchen. Doch in diesem Fall wäre eine Grundausbildung vor allem in Grammatik und Orthografie angebracht. Hierbei handelt es sich nicht um einen Einzelfall, sondern zieht sich durch diese spezielle Berufsgruppe, Aunahmen sind davon ausgenommen.

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