Heute früh stand vor unserer Wohungstür ein nettes Ostergeschenk, von wem es ist wissen wir nicht. Unsere Nachbarn bestreiten es partou, doch wir nehmen an, dass sie es sind. Eine nette Geste wie ich finde, doch es ist kein Muss.
Diese Geschenke stehen aber im Widerspruch unserer Nachbarn, (wie gesagt sofern sie es denn sind) Im Grunde ist es ein liebenswürdiges Ehepaar, vordergründig stets nett, zuvorkommend, hintenrum die geeigneten Redakteure für die Bildzeitung.
Da beide schon etwas schwer hören, ist deren alltägliche Unterhaltung meistens lautstark, sodass wir jedes Wort verstehen. Da fallen dann auch schon mal Dinge, die vielleicht die betreffenden Personen nicht hören sollten. Hören sie aber, wir wohnen gleich nebenan.
Da wir stets viel unterwegs sind, meistens abends spät heim kommen, und auch sonst keinen großen Lärm veranstalten, wird sich nun im Hause darüber unterhalten, was wir denn wohl für zwei wären. "Die sind kaum zu sehen, oder zu hören, wohnen die überhaupt noch hier, oder haben die sich getrennt" Es wird auch genau Buch geführt wer wann aus dem Haus geht. Sie wissen also bestens Bescheid! *grr*
Dabei hat alles mal so richtig nett angefangen, als wir hier einzogen. Doch mittlerweile grüße ich nur noch gequetscht den einen oder anderen. Gesrpäche im Hausflur, so wie früher, finden nicht mehr statt. Könnte es doch als neue Basis genutzt werden, um weiter zu tratschen. Vielleicht sollte ich mal "Bild der Frau" oder die "Bunte" anrufen, nen Interview geben, dann können sich die alten Damen im Hause die Zeitung kaufen, und wissen dann über alles Bescheid ohne zu tratschen.
Euch ein frohes Osterfest.