Sonntag, 26. Januar 2020

Das Ende eines Bloggerlebens

Bloggen an sich ist eine tolle Sache, egal zu welcher Thematik, doch das Durchhaltevermögen ist der Begleiter, der diese Art der Kommunikation nach Aussen auch schnell zum Scheitern bringen kann. 

Dieses Blog entstand vor 13 Jahren - damals war es chic zu bloggen. Alle Menschen um mich herum, mit denen ich sprach sagten, sie bloggen. So erschloss sich für mich vor 13 Jahren eine ganz neue Welt.

Es boten sich für mich vielfältige Möglichkeiten, Menschen und Themengebiete kennenzulernen. Jedes Blog hat seine eigene Handschrift. Das war es, was mich auch so für das Bloggen begeisterte.

Schnell knüpfte ich Kontakte und lernte auch Menschen aus dieser Szene im realen Leben kennen. Ich brannte für das Bloggen.

Ich bloggte über alles und jenes. Ob es Begebenheiten aus dem privaten Alltag oder dem Berufsleben waren, alles was sich irgendwie für einen Beitrag eignete, kam auch da rein. Eine Gedankenspielwiese.

Das ist die eine Seite - die andere ist - dass ich mit den Jahren immer wieder für mich feststellte, dass mein Privatleben eben auch privat bleiben sollte. So zog ich schnell den Stecker für die Schublade Privates. Zudem veränderte sich bei mir auch der Schwerpunkt im Bloggen selbst. Ich fand immer weniger Zeit und Thematiken, dieses Blog wirklich mit Leben zu füllen, da ich beruflich viel blogge.

Was also tun?

Keine Angst, die Bloggerei gibt es bei mir immer noch, nur nicht mehr auf diesem Kanal. Ich blogge vornehmlich dienstlich bei STACHOWITZ. Privates gibt es bei KÜCHENSCHNACK zu lesen. Das sind zwei Kanäle, welche ich auch fortwärend mit Inhalten fülle.

Alles andere ist eben privat und gehört für mich nicht in die Öffentlichkeit. Wer mehr über mich wissen will, der muss nur mal die Datenkrake Google bemühen, um meine Profile zu finden :-)

Da der letzte Beitrag hier auch schon wieder 3 Jahre her ist, habe ich mich entgültig entschlossen dieses Blog mit diesem Beitrag zu "schließen". Löschen werde ich den (noch) nicht. Denn es gibt sicherlich noch den einen oder anderen Beitrag, den ich gern mal wieder erlesen möchte...

Ich bedanke mich bei allen, die hier mehr oder minder mitgelesen und den einen oder anderen Kommentar hinterlassen haben.

Ich wünsch euch für die Zukunft alles erdenklich gute.

Frank

Samstag, 16. Dezember 2017

Geschwind ist das Jahr wieder vorbei

Ach, Kinder wie die Zeit vergeht. In wenigen Tagen ist Weihnachten. Ich freue mich auf diese Auszeit. Runter kommen und mit der Familie zusammensein, ein besseres Geschenk gibt es nicht.

Bis zu den Feiertagen gibt es aber noch einiges auf dem Arbeitszettel. Dennoch bin ich dankbar für dieses Jahr - ein erfolgreiches liegt hinter mir. Sowohl beruflich als auch privat ist alles in bester Ordnung. So kann ich mit gutem Gewissen in das neue Jahr 2018 schauen.

Das Jahr 2018 wird bunt, aufregend und... Ich freue mich auf das was da kommt - denn ich weiß, dass alles was ich gemeinsam mit meiner Frau anpacke auch ein Erfolg für beide Seiten wird.

Sie ist auch der Anker in der stürmischen Brandung, die ich tagtäglich erlebe. Sie erdet mich in dem was ich tue - DANKE für alles!

Ob es hier weitergeht, weiß ich noch nicht. Auf der einen Seite habe ich sehr wenig Zeit, um dieses Blog mit Leben zu füllen, auf der anderen will ich es aber auch nicht aufgeben, weil hier Gedanken stehen, die einen Raum haben sollen.

Ich schwelge auch gern in diesen Texten - nicht um in Mitleid zu verfallen, sondern, weil ich auch gern mal Erinnerungen auffrische :-)

Nun wünsche ich allen Leserinnen und Lesern eine besinnliche Zeit, ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Start ins Jahr 2018.

Freitag, 23. Dezember 2016

Schon wieder Weihnachten

Es war lange Zeit ruhig hier, denn es gab andere wichtige Dinge, wie dieses Blog. Doch ganz vergesen ist er nicht. Nun, wo die besinnlichen Tage beginnen, soll es auch hier ein wenig Leben geben.

Was soll ich sagen, dass Jahr war ein spannendes mit vielen Höhen und auch so manchen Tiefen. Tiefen besonders in meiner eigenen Gesundheit. Oft habe ich mich an den Rand des Machbaren geschoben. Dass endete im November mit einem Krankenhausaufenthalt. Ich hatte mich imwarsten Wortsinn auf die Abschussliste gesetzt. Diese unerwünschte Auszeit brachte mich aber auch stark zum Nachdenken.

Ich muss unbedingt was tun, damit ich mich nicht nochmal so ausbremse. Der Stresspegel ist nach wie vor hoch, auf vielen Ebenen, aber das soll sich 2017 ändern. Ich will mehr für mich persönlich tun.

Trotzalledem kann ich für das Jahr 2017 ein positives Fazit ziehen. Ich habe eine starke Familie hinter mir, eine Fraue die mir in allen Belangen zur Seite steht - dafür bin ich ihr auf eweig dankbar.

Nun freuen wir uns auf die Festtage - genießen die gemeinsame Auszeit.

Auch meinen Lesern wünsche ich eine friedvolle und besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Start ins neue Jahr.

Freitag, 8. Juli 2016

Ein Neuzugang

Seit Dienstag, den 05.07.2016 gibt es eine weitere Samtpfote in meinem Haushalt. Warum noch eine, könnte die Frage lauten? Weil ich das so will. Schon lange haben wir uns Gedanken darüber gemacht, ob wir nicht noch einer zweiten Mieze ein schönes behagliches Zuhause schenken.

Wie immer macht das Internet vieles möglich, ist aber auch ein Tummelplatz für Scharlatane, die meinen für gewöhnliche EKH-Katzen, was nichts anderes als eine normale Haushatze ist, Unsummen zu fordern, damit diese ein neues Zuhause finden.

Sicherlich müssen solche kleinen Racker beim Tierarzt vorgestellt werden, was auch nicht kostengünstig ist, aber dieses dann exorbitant in die Höhe zu treiben, indem der Abgabepreis gleich verfünffacht wird, ist schon mehr als frech.

Unsere neue Samtpfote wird nun ein liebevolles Zuhause bekommen mit einem Geschwisterlein, die selbst einen Blog betreibt. Hier schreibst sie über ihr Katzenleben und vieles mehr.

Darf ich vorstellen, Kira, die neue Samtpfote. 


Dienstag, 14. Juni 2016

Ausgedient

Ich bin einer, der seine Anschaffungen pflegt, um möglichst lange etwas davon zu haben. So auch bei diesem Grafiktablett. Es ist technisch in einwandfreiem Zustand, funktioniert sehr gut für die Bildbearbeitung, doch nun muss ein größeres her.

So einfach in den Müll geben, nein. Ich will es in gute Hände abgeben. Vielleicht findet sich ja jemand, der hier still mitliest. Wenn nicht, dann wird es über Verkaufsplattformen abgegeben. Aber erst einmal versuche ich es hier.

Welche Vorzüge hat so ein Ding?
Nun, wer viel Bildbearbeitung macht, der wird soetwas zu schätzen wissen. Die Bedienung ist kinderleicht, wie auf einem Smartphone. Der Stift wird gehalten wie ein Kugelschreiber, er hat eine druckempfindliche Spitze. Alles zusammen ein idealer Begleiter, um die Bildbearbeitung zu erleichtern. Das Gerät läuft unter Windows oder Mac.
Wacom Bamboo Pen & Touch | Foto: Amazon.de






Wer also Interesse an diesem Tablett hat, der kann gern einen Kommentar hinterlassen. Ich melde mich dann umgehend.

Samstag, 11. Juni 2016

Breit wie eine Scholle


Die neuen Prachtstücke stehen nun in meinem Büro bei STACHOWITZ. Sie sind auch gleich etwas breiter, als die vorherigen. 24" misst ein Monitor :-) Eine sehr gute Arbeitsgröße, wenn man viel am Rechner sitzt. Zudem sind sie auch noch sehr dünn im Durchmesser und auch sonst machen die mit dem blauen Licht am Einschaltknopf eine sehr elegante Erscheinung auf dem Tisch :-)

Montag, 6. Juni 2016

Ein Rostocker tritt ab von der politischen Bühne

Nun ist es offiziell, der Rostock Joachim Gauk wird nicht mehr für eine zweite Amtszeit des Bundespräsidenten kandidieren.

Schade, war er doch einer mit Rückrad und stets gerade heraus, ein Mecklenburger eben. Ich erinnere mich noch gut an den Tag, als er zum Bundespräsidenten gewählt wurde, habe damals auch seine bewegende Rede im Fernsehen gesehen.

Er war für mich ein Mann im Staate, der den Menschen immer aufs Maul schaute, dass sagte, was er dachte, auch wenn es nicht immer allen Gefallen hat. Vor allem war er aber ein Staatsoberhaupt, der sich stehts bewusst machte, wo er her kam, um die Sorgen und Nöte der Menschen besser zu verstehen.

Für die Zukunft wünsche ich Ihn alles gute und vor allem beste Gesundheit.


Samstag, 4. Juni 2016

Orte mit Nachwirkungen

Es gibt Orte, die ziehen einen magisch an, andere wiederum sind so prägend, dass es noch Tage nach deren Besuch dauert, bis man das Erlebte verarbeitet hat.

So ein Ort ist in Terezín. Dieser Ort ist eng mit Geschichte aus dem dritten Reich verbunden und liegt in Tschechien. Theresienstadt, wie der Ort auf deutsch heißt, hat mich nachhaltig beeindruckt. Was ich dort sah, konnte ich kaum glauben. Hier entschied man über Leben und Tod von Menschen.

Alles, was es in dieser Begegnungsstätte zu sehen gibt, ist kaum in Worte zu fassen. Deswegen lasse ich einfach mal die Bildergalerie für sich sprechen. 

Theresienstadt


Uns sollte es zu denken geben, wenn Gruppierungen wie PEGIDA und Co. rassenfeindliche, antisemitische Parolen brüllen - wir sehen an diesen Orten, zu was es geführt hat. 

Dienstag, 31. Mai 2016

Entspannung pur

Seit langem gab es keinen  Urlaub mehr, sodass es an der Zeit war, für das eigene Wohlbefinden zu sorgen. So wurde schnell im Internet nach einer Möglichkeit gesucht, die für beide angenehm war. Wellness sollte es sein.

Mal so richtig die Seele baumeln lassen, sich entspannen auf ganzer Linie. Es sollten unvergessliche Tage werden. Am 6. Mai 2016 war es dann soweit. Das Wellness-Hotel Ziegelruh in Babenhausen bei Darmstadt hatte uns im Internet sehr gefallen. Also wurde der Urlaub gebucht und los.

Die Autofahrt dahin war recht entspannt, besser als ich erwartet hatte. Denn es waren Ferien zu diesem Zeitpunkt und Stau ist auch keine Seltenheit. Doch wir kamen in aller Entspanntheit dort an.
Der Stress setzte erst ein, als ich merkte, dass ich meine Speicherkarte für den Fotoapparat zu Hause vergessen hatte. Also fuhren wir nach Aschaffenburg, um eine Neue zu organisieren.

Aschaffenburg ist schon ein  sehr spezieller Ort, so viel Kreisverkehr wie hier, habe ich noch nicht erlebt. Entwerder die haben keinen Verkehr und wenn, dann im Kreis. :-) So ging es Kurve um Kurve. In dem Einkaufscenter angekommen, war der Blöd-Markt dann auch schnell gefunden. Ich wollte nur eines, raus. Denn die Hitze war unerträglich. Die Parkgebühren dafür saftig. Eine knappe Viertelstunde, die fast mit 1,50€ zu Buche schlug. Bayern eben. :-) Schnell ging es dann zurück ins Hotel.

Hotel Ziegelruh in Babenhausen


Das Hotel macht einen sehr gepflegten Eindruck und auch die Zimmer sind ansprechend und sauber. Wir hatten die Garten-Suite gebucht, die etwas abgeschieden vom Haupthaus lag, da diese einen eigenen Außen-Whirlpool hatte. Das Zimmer selbst war hell und freundlich.

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Auch sonst hatten wir alle Anmehmlichkeiten, die man sich so denken kann.

Begrüßungsgetränk

Das Frühstücks-Buffet war sehr einladend. Alles, was das Herz zum Frühstück begehrte, gab es. Auch für Fleischlose und diejenigen, die keine Laktose vertragen, hatte das Hotel Alternativen.

Frühstücksbuffett

Es waren unvergessliche Tage mit viel Entspannung. Runterfahren, Seele baumlen lassen. Aber auch der richtige Moment, um sich wieder auf das Wesentliche zu besinnen - die gemeinsame Zeit und das, was vor einem liegt.

Hier gehts zur Diashow

Wellness-Hotel Ziegelruh

Mein Sachsen

Ich hätte mir nie im Traum überlegt, einmal in Sachsen zu wohnen. Doch es kam, wie bekannt, alles anders. Seit 2002 wohne ich in diesem Bundesland.

Und ja, ich spreche immer noch nicht diesen, von vielen verhassten, Dialekt. Mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt. Sprechen werde ich den trotzdem nicht, aber das ist hier auch nicht das Thema.

Es soll um die Umgebung an sich gehen. Seit 2014 bin ich in der Landeshauptstadt Dresden zu Hause. Eine Stadt, die ich mittlerweile sehr ins Herz geschlossen habe. Eine Stadt, die weltoffen ist und architektonisch viel zu bieten hat. Ich denke da nur an die Frauenkirche oder den Zwinger.

Frauenkirche

Seitdem ich stolzer Besitzer einer neuen Spiegelreflexkamera bin, geht es immer öfter auf Erkundungstour durch Sachsen. Als erstes musste selbstverständlich mein Dresden mit dem Fotoapparat festgehalten werden.

Das historische Dresden

Der Anblick der Frauenkirche, des Zwingers oder auch der Semperoper ist schon etwas Besonderes. Es gibt so viel zu entdecken, Historisches trifft auf Moderne. Sobald die Abendsonne die Stadt in zartes Licht taucht, entsteht ein besonderer Charme. :-) Ein paar Eindrücke gibt es in der Bildergalerie.

Historisches Dresden

Meißen, die Stadt des Porzellans

Am 28.05.2016 ging es mit dem Linsenapparat in die Stadt Meißen. Meißen kannte ich bisweilen nur durch sein Porzellan, sonst kannte ich nichts aus dieser Stadt. Also ging es auf eine ausgiebige Erkundungstour. Und ich muss sagen, Meißen ist eine wirklich sehr sehenswerte Stadt. Der Meißner Dom und auch Schloss Albrechtsburg sind eine Reise wert. Auch hier gibt es eine ausführliche Fotosession, welche bei Flickr liegt.

Meissen
Es werden sicherlich viele weitere Fotostreifzüge folgen, die alle fotografisch festgehalten werden. Ich mag es, solche Momente festzuhalten, sich daran zu erinnern, was erlebt wurde. Zudem ist es auch eine Zeitreise, die immer wieder spannend ist.

Neue Leidenschaft auf anderen Level

Seit kurzem habe ich eine Leidenschaft wiederentdeckt, das Fotografieren. Als Kind lief ich gern mit einem Fotoapparat herum und knipste alles, was sich mir in den Weg stellte. Dann war für viele Jahre Ruhe.

Erst 2005 kam die Leideschaft wieder, als ich mir eine kleine kompakte Systemkamera von Panasonic zulegte. Diese begleitete mich viele Jahre und machte auch sehr gute Bilder, welche ich meist beruflich nutze oder für mein Passion-Projekt Küchenschnack.

Anfang des Monats meinte dann die Kamera nicht mehr mit mir arbeiten zu wollen, sodass eine neue her musste. Das war auch der Auslöser, sich nach einer besseren, vielleicht einer Spielgelreflexkamera umzusehen. So wurden viele Angebote verglichen, Testberichte gelesen und darüber sinniert, was es denn nun werden sollte.

Auch wenn die Meinungen immer wieder dazu übergingen, sich für den Anbieter Canon zu entscheiden, wurde es schlussendlich eine Nikon D5200. Eine DSLR-Kamera. Man kann sagen, was man will, ich finde, sie reicht für meine Ansprüche, vorerst. Wer weiß, was in ein paar Jahren ist.

Nikon D5200, Foto: Nikon.de


Der Unterschied zwischen der DSLR und der Panasonic sind schon gewaltig. So wurde die Leidenschaft noch mehr geweckt. Nun geht es darum sich mit Blendzeiten, ISO und Brennwerten auseinander zu setzen, um das Optimum herauszuholen.

Jetzt sehe ich öfter durch die Linse, um Momente festzuhalten. So gibt es schon Bilder, welche bei Flickr zu sehen sind. Dazu aber in einem anderen Post mehr. :-) Nun geht es wieder los.... Fotos machen.


Dienstag, 24. Mai 2016

Jahrestag - und jeden Tag ein Stück glücklicher

Heute, vor 3 Jahren nahm mein Leben eine entscheidende Wendung. Eine, die ich so nicht vorher sehen konnte, aber die sicherlich für mich so vorgesehen war. Ich behaupte zuweilen, dass es da oben jemanden gibt, der das alles so lenkt.

Was war passiert? Wir schreiben das Jahr 2013, ich befand mich in einem Umbruch, alles brach über mich zusammen, am meisten das private Umfeld. Ich wusste zu diesem Zeitpunkt nicht, auf welchem Stuhl ich zuerst sitzen sollte, wenn es denn noch einen gab. Es mussten Entscheidungen getroffen werden, die sich auch auf mein berufliches Umfeld auswirkten. Ich war am Boden. Gesundheitlich ging es mir mehr als schlecht. Ich veränderte mich, nahm in 8 Monaten knapp 40 Kilo ab, igelte mich ein, nahm meine Umwelt kaum noch war und war auch sonst ein anderer Mensch.

Beruflich sah es so aus, als würde sich mein Lebenstraum in einer Seifenblase zum Platzen befinden. Ich hatte keinen Elan mich aufzuraffen. Bis dann genau an diesem Tag Rita in mein Chaos trat. Rita, eine Person, die Balsam für meine Seele war.

Wir hatten von Anfang an einen sehr guten Draht zueinander. Ich konnte ihr wieder vertrauen. Mit ihrer offenen Art war sie mein Fels in der Brandung. Ich teilte mit ihr meine Sorgen und Ängste. Im innersten weinten wir gemeinsam.

Es sollte der Beginn einer unendlichen Liebe werden, so der Stand heute. Denn vor genau 3 Jahren auf den heutigen Tag hat Rita mein Leben verändert. Verändert dahingehend, dass sie es war, die mich bestärkt hat, weiter zu machen, meinen Lebenstraum fortzuführen, mich aufzuraffen und die Ärmel hochzukrämpeln.

Sie ist die Frau, die mir fortan den Rücken freihält, die mich bestärkt und die mit mir Freud und Leid, Liebe und Lachen, aber auch Schmerz und Kummer teilen will. Daraus sind bis jetzt 3 wundervolle Jahre geworden. 3 Jahre, die ich so bisweilen noch nicht erlebt habe, auch in der vorherigen Bindung nicht. 3 Jahre in denen wir schon so manches Herzensprojekt gemeinsam geplant und durchgeführt haben. Eines mit besonders viel Leidenschaft.

Wir wussten recht schnell, dass das alles kein Zufall sein kann, dass wir zueinander finden sollten, es viele Gemeinsamkeiten gibt, die eine feste Basis für ein Fundament der Zukunft sind.
Am 27.9.2014 haben wir  den Bund des Lebens vor dem Standesamt in Ottendorf-Okrilla besiegelt. Ein Moment der wie  bei jedem, der schönste im Leben ist.

Ich bin angekommen, habe eine Frau an meiner Seite, die ich über alles liebe und mit der ich gemeinsam noch viele schöne Momente erleben werde, vielleicht auch bald zu dritt.

Sonntag, 18. Oktober 2015

Ruhe vor dem Sturm, oder das Ende eines privaten Blogs?

Schaue ich mir den letzten Beitrag an, ist dieser schon wieder 3 Monate her. Leser könnten denken, bei dem passiert nichts spannendes.

Ganz unrecht haben sie nicht, aber nur fast. Denn mein Blogverhalten hat sich sehr gewandelt. Ich lese oft und viel bei anderen, kommentiere aber selten. Ich muss nicht zu allem meinen Senf dazugeben, wenn es nicht angebracht ist. Zudem betreibe ich neben diesem Blog auch einen Kochblog und einen Blog für Tipps und Tricks rund um das Internet. Diese beiden Projekte liegen mir sehr am Herzen und es macht auch Spaß an selbigen zu arbeiten. Hier lege ich momentan meine ganze Aufmerksamkeit rein. Wenn ich nicht gerade blogge, dann gibt es auch noch ein Berufs-  und vor allem ein Privatleben. Dieses ist mir umso wichtiger, als Blogs mit schrifttlichen Inhalten zu füllen. 

Ich weiß, dass Blogs auch von guten Inhalten leben und somit Leser angezogen werden. Momentan habe ich hier einfach sehr wenig zu erzählen, schon gar nichts privates mehr. Wenn es ein Thema gibt, was hier gut platziert werden kann, dann werde ich es auch posten, ansonsten wird es hier hin und wieder mal was zu lesen geben....

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern eine gute Zeit.

Das Nordlicht

Mittwoch, 22. Juli 2015

Für 7 Tage ohne Technik.

Es sind nur noch wenige Tage, dann werden die Koffer gepackt und es geht für 7 Tage in den Urlaub. Urlaub, das ist so ein Wort, welches ich schon lange nicht mehr im Sprachgebrauch hatte.

An den letzten richtigen Urlaub kann ich mich kaum noch erinnern, zu lange ist es her. Doch nun ist es an der Zeit auch einmal an sich zu denken. Denn die letzten Monate waren sehr ereignisreich, haben viel Kraft und auch Geld gekostet, sodass ich nun einmal an mich selbst denken muss.

Um aus dem Arbeitsalltag auszubrechen, gönne ich mir nun ein paar Tage Erholung. Während dieser Zeit wird das Telefon nur in Notfällen angeschaltet, der Laptop bleibt zu Hause. Ich will einfach meine Ruhe haben, entspannen und die Gegend erkunden. Dabei freue ich mich auch auf die landestypischen Spezialitäten und die Architektur, welche es in 7 Tagen zu besichtigen gibt. 

Die Vorfreude ist groß, denn die Akkus sind mehr als leer. URLAUB - ich komme.

Samstag, 6. Juni 2015

Not-Arroganz-Hilflosigkeit

Ich habe lange überlegt, ob ich über dieses Thema überhaupt blogge. Schlussendlich entschied ich mich doch dafür, um öffentlich zu machen, mit welchen Mitteln hier die Not von Menschen ausgenutzt wird, die überhaupt nichts an Wertsachen besitzen.

Was war passiert?
Vor gut 6 Monaten fiel die Entscheidung, meine Mutter in meine Nähe ziehen zu lassen, damit ich mich besser um sie kümmern kann. Wenn ein Hausstand verlagert wird, kommt es auch immer dazu, dass Möbel aussortiert werden, so auch in meinem Fall. Doch hier war es so, dass diese Möbel weitesgehend gut erhalten waren, um sie an Einrichtungen abzugeben, die sich um Menschen kümmern, die im Leben nicht mehr viel besitzen.

So rief ich bei drei verschiedene Einrichtungen an, um Termine für die Abholung zu organisieren. "Wir müssen uns die Möbel ansehen" hieß es am anderen Ende. Das sollte keine große Hürde darstellen. Als dann die Herren die Möbel besichtigten hieß es abwertend, sowas nehmen wir nicht mit. Die Möbel sollten nicht älter als 3 Jahre sein. Ich fragte nochmals nach, ja, 3 Jahre. Ich musste das erst einmal sacken lassen was ich dort hörte. Innerlich stieg die Wut in mir auf. Was bilden die sich eigentlich ein? Diese Möbel sind zwar älter als 3 Jahre, dafür aber gut erhalten. Von anderen Personen erführ ich dann, welche Machenschaften noch dahinter stecken. Das mit solchen "Spenden" richtige Machenschaften getrieben werden, indem diese erst gar nicht in den Verkauf gelangen, sondern gleich für viel Geld an der Rampe verkauft werden und vieles mehr.

Die Krönung des Ganzen war, dass die Mitarbeiter einer Einrichtung doch glatt weg meinten, wir kämen auch für ein kleines Entgeld nach Feierabend zu Ihnen, um die Möbel abzubauen und runterzutragen.  Wenn das mal nicht nach Schwarzarbeit riecht. Meine Wut wuchs immer mehr. Dabei ist es nicht so, als würde ich kostenfrei einen Hausstand entsorgen wollen - das kann ich auch einfacher haben über die örtliche Stadtentsorgung - da ist der Sperrmüll kostenfrei.

Wie dem auch sei, es lohnte nicht mit diesen Einrichtungen zu diskutieren, im Gegenteil. Sie nutzen die Not der Menschen schamlos aus, um selbst dicken Profit damit zu machen. Alles unter dem Deckmantel der Gemeinnützigkeit, der Kirche oder dem Wohltun von Bedürftigen.
Ich finde es grotesk, wenn hier Vereinigungen unter solchen fadenscheinigen Argumenten agieren, um sich wirtschaftlich zu profilieren. Doch weiter im Kontext.

Der Tag es Umzuges stand an. Einige Stücke (die besten Rosinen im Kuchen) wurden dann doch mitgenommen. Als ich dann noch zu hören bekam, dass Hilfebedürftige auch Geld vom Amt bekommen, um sich eine Wohnung einzurichten, da war es mit meiner Toleranz am Ende. Hier läuft doch was falsch! Da wird auf Kosten der Allgemeinheit wieder eine Existenz aufgebaut, die u.U. in wenigen Monten wieder versoffen wird oder aus welchen Gründen auch immer, fliegt der Bedürftige wieder aus der Wohnung. Hat somit wieder nichts, um dann vielleicht erneut eine Finanzspritze vom Amt zu bekommen.


Die Wut hatte sich so in mir angestaut, dass ich drei Tage Groll hatte.

Doch eines habe ich aus dieser Sache gelernt - solche Einrichtungen werden von mir in keiner Weise untterstützt. Wenn ich mal etwas Spende, dann an Einrichtungen die ich vorher selbst begutachtet habe. Bei der Rostocker Tafel weiß ich, dass Geldspenden immer gut ankommen.




Mittlerweile ist der Umzug überstanden, aber die Erfahrung zeigt auch, dass mit der Not anderer Menschen viel Geld zu verdienen ist.

Donnerstag, 7. Mai 2015

Metallischer Kalorieverbrenner

Vor mehr als 25 Jahren, so meine Erinnerung, besaß ich einen eigenen Drahtesel. Damals bekam ich diesen geschenkt aus der Verwandtschaft.  Wie lange unsere Freundschaft hielt weiß ich nicht mehr, lange kann es nicht gewesen sein. Seit dem habe ich diese Dinger immer nur von weitem gesehen, ein eigenes besaß ich seit dem nicht mehr.

Auch wenn ich gern und viel Auto fahre, die Bewegung per Fahrrad hat auch seinen Charme. Mein Job fordert mir ja nicht gerade viel körperliche Ertüchtigung ab, sodass die Sehnsucht nach einem Drahtesel wieder ins Bewusstsein stieg. Auch deswegen, um wieder etwas gegen Pfunde zu tun. Zwar habe ich 2013 immerhin mehr als 30 Kilo abgerissen, doch so ein Eheleben kann auch Kilos produzieren, die sich leider immer an der falschen Stelle festsetzen. Um dem entgegen zu wirken, muss ein Kalorieverbrenner her - also ein Drahtesel.

Tagelang durchsuchte ich das Netz nach Drahteseln, das erste was mich erstaunte waren die Preise. Dass so ein Drahtesel ein halbes Vermögen kostet, ahnte ich nicht. Zwar hatte ich mir eine innerliche Schmerzgrenze gesetzt, doch die musste ich schnell über den Haufen werfen. Nachdem ich unzählige Seiten mit Fahrrädern studierte und auch eines fand, ging es los in den Handel. Der erste Laden hatte einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Die Beratung top, der Preis machte immer noch Bauchschmerzen. Da es nicht nur bei einem Drahtesel für mich bleiben sollte, sondern auch ein zweiter angeschafft werden muss, weil allein Drahtesel fahren keinen spaß macht, war die obligatorische Nacht "Ich schlafe da noch mal drüber"  Pflicht. Denn der zweite Drahtesel hatte es schon in sich.

Der Preis war nicht mal eben schnell zu entscheiden. Die Gesamtsumme machte mir da schon richtig feuchte Augen im negativen Sinn. Also noch mal eine Nacht drüber schlafen.
Doch bevor ich darüber schlafe, fahre ich dann in einen weiteren Laden, um den zweiten speziellen Drahtesel zu begutachten, weil es diesem im ersten nicht gab. Die Verkäufer im zweiten Laden hätten lieber Kinderspielzeug verkaufen sollen, statt Drahtesel. Ahnung hatten die wie eine Gurke, die sich mit Elektrizität befasst - nämlich keine. Als dann das Argument kam, dass dieser Drahtesel im Web mehr kosten würde, weil es ja eine andere Rahmenhöhe habe, als das vorrätige im Laden, da war dann bei mir die Geduld am Ende. Abziehen lasse ich mich nicht. Schließlich reden wir hier von einem Drahtesel der so viel Knete kostet, so viele Topflappen kann ich gar nicht in einem Monat häkeln, um die zu verkaufen. Also bleib die Entscheidung bei Laden nummero Eins.

Gemeinsam wurden noch mal alle Optionen durchgegangen, ich hatte irgendwie einen Kloß im Hals, wenn ich an die Endsumme denke. Für dieses Geld fahren andere in den Urlaub oder kaufen sich was Nettes, wir eben Drahtesel. So entschieden wir heute, ja wir sind zukünftig am Wochenende mit dem Drahtesel unterwegs. Nun habt Ihr euch durch diesen Text gelesen, da ist mal langsam auch ein Bild fällig, oder? Bitte, da ist er - der neue Drahtesel. 


Morgen früh wird dieser gleich eingeweiht, denn es steht ein Termin an, der nicht wie üblich mit dem Auto zurückgelegt wird, sondern mit dem Fahrrad. 

Sonntag, 22. Februar 2015

Es bloggt in der Küche

In diesem Post hatte ich es schon beschrieben, die neue Leidenschaft. Das Blog nimmt immer weiter Formen und Fülle an. Ich freue mich, dass dieses auch in den sozialen Netzwerken eine gute Resonanz findet. Die dazugehörige Website ist ebenso live, hier können Rezepte in vollem Umfang heruntergeladen werden, aber es gibt auch den einen oder anderen Schnack nebenbei.

In der Küche passieren viele Dinge, die eben durch dies Anlaufstellen den Weg ins Netz finden sollen.  Ich lade alle dazu ein, Teil dieses Projektes zu werden, zu kommentieren, Anregungen zu geben oder auch mal mit einem Rezept zu locken. Denn durch die Interaktion wird es erst ein lebendiges Projekt.

Ich freue mich mit euch und über euch zu lesen!

Kulinarische Grüße
Das Nordlicht


Eisbein mit Musik

Vor wenigen Tagen stattete ich dem "Stralsunder", dem bekanntesten Lokal in Rostock mal wieder ein Besuch ab. Hier gibt es das Beste Eisbein in der ganzen Stadt. Gemeinsam mit einem langjährigen Freund kehrten wir hier ein und ließen es uns richtig gut gehen. Selbstverständlich auch mit heimischen Bier und zum Schluß einen Kümmelschnaps, so ist es Tradition bei uns.

Seit langem habe ich kein so gutes Eisbein mehr gegessen wie hier. Es war einfach saulecker!

Samstag, 17. Januar 2015

Der Küchenschnacker - auf Hochdeutsch und Platt.

Es schlummerte lange in mir, doch in den letzten 10 Jahren hatte ich keine wirklichen Ambitionen es auch umzusetzen. Lieber ließ ich andere machen, doch seit 1,5 Jahren ist das Feuer wieder entfacht, das Feuer für Messer, Zestenreißer, Schneebesen und Kasserolle.

Immer wieder las ich in Blogs oder beteiligte mich aktiv in Gruppen, die das Thema Kochen auf der Tagesordnung hatten. Eine Gruppe, welche bei Facebook seinen Ursprung hat, war es, die das Feuer noch weiter entfachte. Die vorn mir dort eingestellten Teller-Leckereien fanden sehr guten Absatz, Absatz in der Form, dass bestimmte Rezepte in wenigen Tagen mehr als 50 Mal abgefragt wurden. Dabei waren es keine Besonderheiten die ich dort weitergab, vielleicht nur die Art des Anrichtens war eine andere, um mehr Aufmerksamkeit zu erziehlen. Die Gruppenmitglieder dankten es mir, indem es auch entsprechend viele Resonanzen gab.

Das bestärkte mich, es weiter auszubauen. Es gab der Gedanken für einen Blog. Nun werden viele sagen, solche Blogs gibt es doch wie Sand am Meer. Stimmt. Was mache ich anders, als andere? Ich will das Fahrrad nicht neue erfinden, vielmehr ist es der Spaß an der Sache selbst. Wenn sich das Blog einmal so entwickeln sollte, dass es sich auch auf andere Weise wie Leserschaft auszahlt, dann soll es so sein, aber vordergründig ist das nicht.

So gibt es neben dem Merle-Blog und diesem auch noch einen Küchenschnack-Blog. (Das Blog ist allerdings noch in der Bauphase) Wer dennoch schon mal mitlesen will, der kann das auf der dazugehörigen Facebook-Fanseite tun.  Ich freue mich, wenn sich weitere Leser an diesem Herzensprojekt beteiligen wollen.

Ein kulinarisches Wochenende wünsche ich euch.

Samstag, 3. Januar 2015

Leckeres mit Obst

Orangen-Carpaccio mit Sonnenblumenkernen-Vinaigrette und Büffelmozzarella.
Es muss nicht immer etwas fettiges sein, was leckeres mit Obst kann auch lecker sein.  Hier eine Idee, welche schnell gemacht ist und super lecker ist.



Das Ende eines Bloggerlebens

Bloggen an sich ist eine tolle Sache, egal zu welcher Thematik, doch das Durchhaltevermögen ist der Begleiter, der diese Art der Kommunikati...